Den Ausführungen des Leserbriefschreibers Dr. Wolfgang Geppert über die nächtliche Massenschlägerei vor wenigen Tagen in Salzburg muss voll und ganz beigepflichtet werden. In meiner 40-jährigen Exekutivdienstzeit ist es so gut wie nie zu derartigen Massenschlägereien gekommen. So genannte Gutmenschen und NGOs werden erwartungsgemäß anderer Meinung sein, aber es ist nicht wegzuleugnen, dass die zunehmende Gewaltbereitschaft und Geringschätzung staatlicher und gesellschaftlicher Institutionen besonders seit der unkontrollierten Zuwanderung ab den Jahren 2015 zugenommen hat. Diese Menschen kommen aus anderen Kulturkreisen, haben andere Wertvorstellungen und sind eher geneigt, Konflikte mit Gewalt zu lösen. Viele Jugendliche, die keine Zukunftsperspektiven haben, sind auch leicht manipulierbar und kompensieren ihre Minderwertigkeitskomplexe mit solchen Exzessen. Die heutigen Kommunikationsmöglichkeiten mit Handys und Smartphone begünstigen natürlich solche Zusammenrottungen. Der Gesetzgeber muss auf den Wandel der Gesellschaft reagieren und gegebenenfalls entsprechende Gesetze beschließen und nachschärfen. Auch die Gerichtsbarkeit wird gefordert sein, damit unsere Exekutive den nötigen Rückhalt bekommt und dass unser Rechtsstaat nicht ins Wanken gerät. Ungeachtet der geschönten Statistiken dürfte in der Bevölkerung zweifellos das subjektive Sicherheitsgefühl sinken.
Peter Puster, Gendarmerie-Chefinspektor i. R., Feldkirchen bei Graz
Erschienen am Mo, 11.11.2019
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