Das freie Wort

„Starker Führer“

Sehr geehrte Frau Trost! Ihre Verwunderung darüber, dass sich ca. ein Viertel der Bevölkerung einen starken Führer wünscht, kann ich verstehen. Ich wünsche es auch nicht, denn nach dem Zweiten Weltkrieg hat es sicher in der Bevölkerung keinen Einzigen gegeben, der sich das gewünscht hätte. Die Frage ist: Warum jetzt auf einmal? Ich denke, dass die Lösung dieses Rätsels wieder einmal bei den Politikern liegt. Wenn man sich Sendungen aus dem Parlament ansieht, wird einem übel. Über 90% der Reden bestehen aus Beschimpfungen von Politikerkollegen der anderen Parteien. Für die Arbeit, das heißt: den Dienst an der Bevölkerung, bleiben maximal 10% übrig. Wenn man dann noch die Rangelei bei Besetzungen von Posten verfolgt, dann wundert mich dieses Ergebnis überhaupt nicht mehr. Hoffen wir, dass sich die Politiker besinnen und das tun, wofür sie gewählt wurden, nämlich sich für Österreich und dessen Bevölkerung mit aller Kraft einzusetzen und zu arbeiten.

Helmut Mayer, Wien

Erschienen am Mi, 21.3.2018

Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Weitere Leserbriefe
18.5.2026Datum auswählen
Unglaublich, aber leider wahr!
Der „Kasperl der Woche“ ging verdient an Ostrowski. Es war der optische Albtraum einer Moderation, die Michael Ostrowski ablieferte. Die wechselnden ...
Gerhard Forgatsch
Moderation
Danke an Michael Pommer für seine sehr direkten und ehrlichen Worte, was die Moderation des Herrn Ostrowski betrifft! Auch ich war der Meinung: ...
Tommy Niss-Waid
„Gerettet durch Bulgarien“
Der Eurovision Song Contest wollte einmal Europas fröhlichstes Wohnzimmer sein. 2026 wirkte er streckenweise eher wie ein diplomatischer Krisengipfel ...
John Patrick Platzer
Sieger Bulgarien
Es gewannen die Bulgaren. Ihre Bewegungen, sie waren gleich denen von gereizten Affen. Ich bin dann selig eingeschlafen.
Fred Stöger
ESC und Cosmó
Der sehr sympathische und intelligente, erst 19-jährige Burgenländer landete mit seinem selbst geschriebenen Song auf Platz 24. Leider hat man als ...
Robert Kindl
„Tanzschein“
Es ist mir wirklich egal, wer beim Song Contest gewonnen oder verloren hat, aber der Song „Tanzschein“ ist um nichts schlechter als das Siegerlied. ...
Friedrich Thalinger sen.
Cosmó
6 Punkte, vorletzter Platz, da ist er ja noch mit einem blauen Auge davongekommen!
Werner Bleier
Zwei Euro für „Ramschpaket“
Weil das ESC-Theater endet und dieses tägliche Gejammer über die Regierung und die EU schon fad wird, hat man einen neuen Aufreger gefunden: 2 Euro ...
Franz Weinpolter
Song Contest
Andreas Mölzer bringt es in der „Krone“ wunderbar auf den Punkt: „Der ESC ist ein Spiegelbild unserer globalisierten Welt“ und betreffend der ...
Ingrid Ederer
Mehr Schein als Sein
Der ESC ist vorbei. Die Zufriedenheit mit diesem „Großevent“ oder „größtem Musikfestival der Welt“ hält sich in Grenzen. Die Zahl der Besucher ...
Josef Höller
Niedergang des ESC
Was bleibt vom ESC übrig, wenn man sich die kostspieligen, extravaganten und oft auch skurril anmutenden Bühnenshows wegdenkt? Wo sind die ...
Mag. Peter Terzer
Postenvergabe
Besser könnte man das Grundprinzip bei der Postenvergabe nicht formulieren und illustrieren als Bruno wieder einmal in der Sonntags-„Krone“. Das ...
Gerhard Hintermeier
Eine traurige Entwicklung
Bruno am Sonntag bietet wieder ein (leider richtiges) Sittenbild unserer Politiker und zeigt gleichzeitig die Einstellung und den Fleiß der ...
Stephan Pestitschek
Bruno
Seine Liebe zum Detail ist legendär. Da sitzt der tumbe Tor und neben ihm die Katze, die sich gerade das Ar...lo.. putzt. Einmalig!
Kurt Zimmert
Volltreffer!
Die Karikatur von Bruno Haberzettl trifft voll ins Schwarze. Der in sich durch und durch korrupte Politiker legt mit einem kurzen Telefonat seinem ...
Stefan Weinbauer
Nur die Besten der Besten
Super, Bruno. Wenn man sich diese Kapazunder in Brüssel so anschaut, könnten die meisten von ihnen tatsächlich auf diese Art zu ihrem Job gekommen ...
Werner Schupfer
Einfach genial!
Bruno hat wieder einmal den Nagel auf den Kopf getroffen mit seiner Karikatur am Sonntag. Genau so läuft es trotz Verurteilungen von manchen Personen ...
Franz Mostögl
Bruno – Nur die Besten
Anscheinend hat sich noch nicht viel geändert, seit Bronner/Qualtinger das Lied „Der Papa wird’s schon richten“ gesungen haben.
Eva Krammer
Neutralität
Ist Frau Meinl-Reisinger eigentlich noch zu retten? Unsere Neutralität ist ein Teil unserer Heimat Österreich und sollte NIE abgeschafft werden. Ich ...
Ulrike Hoffmann
Blumenschmuck
Ich las am Sonntag, dass die Regierung im Jahr 2023 unter Nehammer/Kogler + Nationalratspräsident Sobotka 71.789,57 € im Parlament für Blumen ...
Martin Uitz
Gesundheitskasse
Im Februar des Vorjahres schlug die ÖGK Alarm: Man erwarte für 2025 ein Minus von 906 Mio. Euro. Jetzt präsentiert ÖGK-Obmann McDonald die ...
Dr. Wolfgang Geppert

Voriger Tag
18.5.2026Datum auswählen
Nächster Tag
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung