19.08.2003 17:12 |

Vor 20.000 Jahren

Früher war Vielweiberei sehr beliebt

Die Monogamie ist nach Einschätzung einer italienischen Forscherin eine relativ junge Erfindung.
Noch vor 70.000 bis 20.000 Jahren hatte einMann häufig mehrere Frauen, wie der Schweizerische Nationalfondszur Förderung der wissenschaftlichen Forschung am Dienstagin Bern berichtete.
 
Isabelle Dupanloup von der Universität Ferrara(Italien) hatte genetische Unterschiede auf einem Erbgutträgervon Männern, dem Y-Chromosom, untersucht und mit Erbgut verglichen,dass nur von Frauen weitergegeben wird. Aus diesen Daten folgertesie, dass nur relativ wenige Männer während eines Teilsder Altsteinzeit ihre Gene weitergegeben haben.
 
Die Einehe scheint demnach vor frühestens20.000 Jahren aufgekommen zu sein. Die Studie wurde vom SchweizerischenNationalfonds unterstützt und ist in der Fachzeitschrift"Journal of Molecular Evolution" veröffentlicht.
Freitag, 07. Mai 2021
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