Der 20-Jährige hat mit dieser Situation aber keine Probleme. "Für meine weitere Entwicklung ist es sicher positiv, wenn ich einem solchen Druck ausgesetzt bin", erklärte der Steirer, betonte aber auch, er wisse nicht einmal, ob er spiele.
Bremen wollte Prödl schon jetzt
Prödl hätte schon in der Winterpause nach Norddeutschland wechseln können, er zog es aber vor, in Graz zu bleiben. "Die Bremer haben es mir offen gelassen, wann ich komme. Aber bei Sturm habe ich einen Stammplatz und die Spielpraxis ist wichtig für die EURO. Deswegen war es sicher die beste Variante, noch bei Sturm zu bleiben", sagte der Kapitän der österreichischen U20-WM-Auswahl, die im vergangenen Sommer Rang vier erreichte.
Die Entscheidung für den Verein seines ÖFB-Teamkollegen Martin Harnik sei ihm nicht schwer gefallen, so Prödl. "Ich habe von Trainer Schaaf und Sportdirektor Allofs schon im Vorfeld Vertrauen geschenkt bekommen und war auch vom ganzen Umfeld beeindruckt. Aber im Frühjahr gilt meine volle Konzentration noch Sturm Graz und dem Nationalteam", betonte der Abwehrspieler.
"Spiel gegen Deutschland vergleichbar mit Wiener Derby"
Die Partie gegen den "Erzfeind", so Prödl, sei ein brisantes Duell, vergleichbar etwa mit dem Wiener Derby Rapid - Austria. "Das ist eines dieser Spiele, in denen man einen besonderen Einsatz entwickelt, das könnte unser Plus sein."
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