Die Weltcuppiste auf der Gasselhöhe wurde seit Mitte Oktober beschneit, es liegt zu hundert Prozent Kunstschnee, bereits die dritte Woche ist Skibetrieb möglich. "Unter der Woche haben die Skiteams hier trainiert und am Wochenende war die Piste dann für den Publikumsskilauf offen", sagte Fischbacher. Die Wetterprognosen sind gut, möglicherweise kommen diese Woche ein paar Flocken Naturschnee dazu, es soll kalt bleiben.
Ziel nach oben verlegt
Was Planung, Organisation und Durchführung betrifft, wird es im Vergleich zum Vorjahr nur geringe Änderungen geben. "Das Ziel ist um hundert Meter hinaufverlegt worden, damit wir im Slalom den Steilhang am Start noch mitnehmen können", so Fischbacher. Entgegen kommt den ohnehin unter Zeitdruck stehenden fleißigen Helfern, dass heuer Slaloms und keine Speed-Disziplin ausgetragen werden, womit die umfassende Streckensicherung im oberen Bereich entfällt. Der Zielraum befindet sich wieder bei der Mittelstation.
Gue Nachrichten aus Tirol
Und auch in Tirol schaut es gut aus: Die Weltcup-Orte St. Anton und Kitzbühel haben am Montag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Innsbruck ihre Zusammenarbeit und Freundschaft präsentiert. In beiden Orten sind die Vorbereitungen auf die kommenden Weltcuprennen bereits voll angelaufen.
In St. Anton, wo am 21. und 22 Dezember eine Damen-Abfahrt und eine Super-Kombination ausgetragen werden, laufen seit Sonntagabend die Schneekanonen. "Wenn die Temperaturen passen, können wir in vier Tagen 85 Prozent unserer Pisten beschneien", berichtete Martin Ebster, Tourismus-Direktor von St. Anton.
Die Herren gastieren schließlich vom 18. bis 20. Jänner in Kitzbühel, wenn die 63. Hahnenkamm-Rennen ausgetragen werden. Der traditionelle Slalom am Sonntag wird statt am Hinteren Ganslernhang jetzt am Vorderen gefahren. Damit beenden auch die Slalomläufer im großen Zielstadion der Abfahrt ihre Fahrt. "Im Jänner, als wir wegen des Schneemangels nur zwei Slalom durchführen konnten und diese Variante wählten, hat sich dies schon voll bewährt", erzählte Rennleiter Peter Obernauer.








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