U21-EM-Quali

Zsak-Elf in EM-Quali weiter ungeschlagen

Fußball
11.09.2007 21:15
Österreichs U21-Fußball-Nationalmannschaft ist in der Gruppe 7 der EM-Qualifikation weiter ungeschlagen. Die Truppe von Coach Manfred Zsak trennte sich nach dem 1:0-Sieg zum Auftakt in Mechelen gegen Belgien am Dienstagabend in Senec von der Slowakei mit 1:1. Rapid-Abwehrspieler Andreas Dober brachte die Österreicher mit einem verwandelten Gewaltfreistoß aus 25 Metern in Führung (63.), dem Slowaken Maslo gelang aber für die Gastgeber noch der Ausgleich (84.).

Die Zsak-Elf, die ohne den ins A-Team aufgerückten Rapid-Stürmer Erwin Hoffer antreten musste, war eigentlich über 90 Minuten spielbestimmend und auch torgefährlich. Die erste Großchance hatte Veli Kavlak bereits in der dritten Minute, sein Freistoß wurde allerdings an die Stange abgelenkt. Dazu scheiterte Dober nach einem Kavlak-Corner aus kurzer Distanz (12.). Nach dem Seitenwechsel sahen die rund 1.000 Zuschauer ein ähnliches Bild. Diesmal waren die Österreicher aber auch erfolgreich. Nach einem Foul an Stankovic traf Dober mit einem für Slowakei-Goalie Kosicky unhaltbaren Freistoß zum verdienten 1:0 (63.).

Nach dem Führungstreffer verabsäumten es sowohl der "Goldtorschütze" vom Freitag, Franz Schiemer (76.), als auch Rubin Okotie (82.), für die endgültige Entscheidung zu sorgen, scheiterten jeweils an Schlussmann Kosicky. Und postwendend rächten sich die vergebenen Chancen. Der sechs Minuten zuvor eingewechselte Maslo profitierte von einem Missverständnis zwischen Goalie Olejnik und Außenverteidiger Erbek und traf zum 1:1-Endstand (84.). Für die Slowaken war es nach dem 2:2 zum Auftakt, ebenfalls in Senec gegen Island, das zweite Remis in Serie.

Österreichs U21-Team, in dem gegenüber der Partie gegen Belgien der Linzer Florian Klein statt dem Austrianer Emin Sulimani von Beginn an auf der linken Mittelfeldseite spielte, war aber vor dem Abendspiel zwischen Island und Belgien nach wie vor Tabellenführer der Qualifikationsgruppe 7. Während die Zsak-Elf vor der Doppelrunde mit vier Punkten vollauf zufrieden gewesen wäre, herrschte im Lager der Österreicher nach dem unglücklichen 1:1 doch etwas Enttäuschung vor. Im nächsten Gruppenspiel treffen Kavlak und Co. am 12. Oktober in Schwaz auf Zypern.

Für das Playoff (Hin- und Rückspiel) qualifizieren sich die Quali-Gruppensieger genauso wie die vier besten zweitplatzierten Teams. Die Barrage-Sieger haben schließlich die Teilnahme an der vom 14. bis 27. Juni in Schweden stattfindenden Endrunde sicher.

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