Die Steirer, die ursprünglich als Elfter und Vorletzter der Erste Liga in die Regionalliga Mitte hätten absteigen müssen, nehmen nun den Platz von Bundesliga-Absteiger GAK in der zweithöchsten heimischen Liga ein. Die Grazer, vor drei Jahren noch Bundesliga Meister, spielen dagegen nun künftig wohl nur noch in der Regionalliga Mitte.
"Das ist schlimm. Wir sind mit dieser Entscheidung um die Früchte der harten Arbeit in den vergangenen sechs Monaten gebracht worden", lautete der erste Kommentar von GAK-Präsident Stephan Sticher.
Krisensitzung mit dem Präsidenten
Wie es nun mit dem Klub und der Nachwuchs-Akademie weitergehen wird, konnte Sticher noch nicht sagen. "Es wird am Mittwochnachmittag eine Krisensitzung mit dem Präsidium geben, bei der sich die Zukunft des GAK entscheiden wird", betonte der GAK-Boss.
Stichers Stellvertreter Walter Messner zeigte sich "geschockt". "Wir hatten bis zuletzt mit der Lizenz gerechnet. Jetzt müssen wir für die Regionalliga die Weichen stellen.
Bundesliga-Vorstand Georg Pangl hatte mit der endgültigen Lizenzverweigerung für den GAK gerechnet. "Angesichts der vielfältigen Turbulenzen in den vergangenen Monaten rund um den Klub ist die Entscheidung - trotz der intensiven Bemühungen der Vereinsverantwortlichen im Rahmen des Zwangsausgleichsverfahrens - nicht gänzlich überraschend", erklärte Pangl in einer Aussendung.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.