12.06.2007 20:14 |

Böser Vorwurf

Arezzo bezichtigt Juve der Spielmanipulation

Die toskanische Stadt Arezzo rebelliert gegen den Abstieg ihres Fußballclubs in die dritte Liga und bezichtigt Juventus Turin der Spiel-Manipulation. Der bereits als Zweitligameister und Aufsteiger feststehende Rekordmeister habe am letzten Spieltag der Serie B absichtlich gegen Spezia zu Hause mit 2:3 verloren, behauptet der Stadtrat. Damit habe sich der ligurische Club ins Abstiegs-Playoff gegen Hellas Verona (46 Punke) retten können, während Arezzo (45) abgestiegen sei.

"Arezzo ist nicht aus eigener Schuld abgestiegen", klagte der Stadtrat von Arezzo und kündigte nach Angaben der "La Gazzetta dello Sport" vom Dienstag eine Anzeige beim italienischen Fußballverband (FIGC) an. Juve sei wegen "seines unsportlichen Verhaltens ein schlechtes Beispiel für die Jugend", erklärte der Stadtrat.

Der Club selbst legte keinen Einspruch ein. Vor dem Obersten Verwaltungsgericht in Rom klagt der AC Arezzo jedoch noch gegen seine Bestrafung im Liga-Manipulationsskandal. Arezzo war mit sechs Strafpunkten belegt worden. Sollte das Gericht die Strafe wider Erwarten aufheben, wäre Arezzos Klassenerhalt doch noch gesichert.

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