Noch am vergangenen Donnerstag hatte FCK-Präsident Josef Steindorfer verkündet, dass sein Verein "alles andere als pleite" sei und alle ausstehenden Gehälter bezahlt wären. "Ich bin am Dienstagmittag von Spielern angerufen worden, die das Gegenteil berichteten", sagte der Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider. Es sei die Möglichkeit eines Spielerstreiks für das Cup-Viertelfinale im Raum gestanden.
"Wir haben das mit der Hypo geregelt. Steindorfer hat sein Versprechen nicht gehalten", meinte Haider. "Ich will das nicht kommentieren", war vom kritisierten FCK-Präsidenten zu erfahren. Zu sportlichen Belangen zeigte sich Steindorfer hingegen gesprächsbereit. "Wir haben noch zu wenig Routine, sind aber am richtigen Weg. Wir werden beinhart weiter arbeiten", lautete sein Resümee der 0:3 Niederlage seiner Mannschaft.
Inzwischen sind auch die Konditionen fixiert, zu welchen der FC Kärnten das gerade in Bau befindliche EM-Stadion wird nutzen dürfen. "Für eine Jahresmiete von 150.000 Euro bekommt der Klub alle Werbe- und Gastronomierechte sowie das Namensrecht des Stadions", erklärte Haider. Einige Tage im Jahr dürfe die Stadt Klagenfurt die Arena benutzen. "Und selbst dann bleiben die Gastronomierechte beim Verein", sagte der Landeshauptmann. Ein diesbezüglicher Stadtsenatsbeschluss sei einstimmig abgesegnet worden.
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