"Aber es wäre wünschenswert, wenn die Abstiegsfrage auf dem Rasen und nicht im Lizenzierungsverfahren entschieden wird", sagte der 58-Jährige im Hinblick auf die finanziellen Probleme einiger Vereine. Von den Wiener Klubs erwartet sich Hickersberger, "dass sie besser spielen als im Herbst. Die Austria hat sich gut verstärkt." Sein Ex-Klub Rapid verfüge ohnehin über einen guten Kader. "Wenn Rapid ein guter Start gelingt, ist der vierte Platz möglich."
Den Vize-Meistertitel werden sich laut "Hicke" Mattersburg und Pasching untereinander ausmachen. "Mattersburg hat das Potenzial, Zweiter zu werden. Mit Carsten Jancker ist ein Führungsspieler dazu gekommen, das wird einen positiven Einfluss haben, auch wenn es gegen Pasching nicht einfach wird."
95 Legionäre bei zehn Vereinen
Insgesamt 95 Legionäre tummeln sich im Frühjahr in den Kadern der zehn Bundesligisten. Einige Teamkandidaten wie etwa Aufhauser, Janko (beide Salzburg), Wallner, Ertl (beide Austria) oder Hannes Eder (Rapid) laufen Gefahr, im Frühjahr zumeist auf der Ersatzbank zu sitzen, GAK-Goalie Schranz wurde bereits vom Slowenen Fornezzi verdrängt. "Das ist für mich als Teamchef natürlich nicht erfreulich, aber es liegt in erste Linie an den Spielern, sich aufzudrängen", so Hickersberger.
Mit einer Einführung der Sechzehnerliga wäre das "Ausländer-Problem" laut Hickersberger aber auch nicht gelöst. "Es ist nicht eine Frage der Zehnerliga, wie viele Legionäre verpflichtet werden."
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