"Seuchenjahr"

Rapid will das Jahr 2006 schnell vergessen

Fußball
20.02.2007 13:19
Vor dem Auftakt zur Frühjahrssaison liegt der SK Rapid als aktueller Bundesliga-Achter nur zwei Punkte vor dem letzten Platz, dennoch ist im Lager der Hütteldorfer von Abstieg keine Rede - Trainer Peter Pacult beschäftigt sich vielmehr damit, wie sich der Rekordmeister nach dem "Seuchenjahr" 2006 wieder in oberen Regionen festsetzen kann.

"Wir wollen guten Fußball spielen und zeigen, dass wir nicht dort hingehören, wo wir derzeit stehen", lautet die Devise des Wieners. Der Tabellenstand lässt für die Grün-Weißen nicht nur nach unten, sondern auch nach oben viele Optionen offen. So fehlen 15 Runden vor Schluss nur fünf Punkte auf Rang vier, selbst der Rückstand von acht Zählern auf einen Europacup-Platz ist bei einem guten Frühjahrsverlauf aufholbar. Darauf hofft auch Pacult, wenngleich er sich nicht auf ein konkretes Saisonziel festlegen will.

Eröffnet soll die Aufholjagd schon am Samstag werden, wenn die Grün-Weißen im Hanappi-Stadion Aufsteiger Altach empfangen. "Auch wenn die Altacher im Herbst einige Male aufgezeigt haben - das ist eine lösbare Aufgabe. Es ist wichtig, dass wir mit einem Heimspiel beginnen, denn wir wollen zu Hause wieder eine Macht werden. Der Gegner muss wieder Respekt haben, wenn er ins Hanappi-Stadion einläuft", forderte Pacult.

Eine Schlüsselrolle in der geplanten Rapid-Renaissance nimmt Steffen Hofmann ein, der die schwere Knieverletzung in seinem Comeback-Spiel völlig überwunden hat und im Mittelfeld gemeinsam mit Youngster Veli Kavlak und möglicherweise auch Neuverpflichtung Branko Boskovic für Impulse sorgen soll.

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