09.01.2007 09:07 |

Aufruhr in Graz

GAK-Spieler stellen Ultimatum

Für den österreichischen Fußball-Bundesligisten GAK hat das Jahr 2007 am Montag einen turbulenten Trainingsbeginn gebracht. Während der zur Wiener Austria transferierte, langjährige Kapitän Joachim Standfest im GAK-Trainingszentrum seine Sachen packte, stellten die seit längerem auf ihr Gehalt wartenden GAK-Spieler dem Verein ein bis zum Dienstag nächster Woche laufendes Ultimatum.

Damit hat neben dem im Konkurs befindlichen Stadtrivalen Sturm Graz nun auch der GAK wieder sofortigen Handlungsbedarf. Denn die Spieler drohten offensichtlich mit ihrem Vertragsaustritt, immerhin soll es um mehrere Monatsgehälter gehen.

Zum Abgang von Standfest zum FK Austria Wien teilte der GAK mit, dass man nach acht Jahren einvernehmlich den Vertrag aufgelöst habe. Präsidium und die sportliche Leitung hätten dem Wunsch des Spielers schweren Herzens entsprochen, hieß es.

Zwei Hintergründe führte der GAK für die Entscheidung an. Nämlich, dass Standfest den ersten Transfer seiner Profikarriere mache und sich nun neuen Herausforderungen stellen wolle, aber auch, dass es im derzeitigen finanziellen Konsolidierungsprozess des GAK sinnvoll sei, dem Wunsch des Spielers zu entsprechen.

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