Austria liegt als Achter nur einen Punkt vor Schlusslicht Rapid. Die Wiener begannen gut, doch die Paschinger reagierten schnell. Ciquinho setzte sich auf der rechten Seite durch, die Flanke des Brasilianers verwertete der von Ertl aus den Augen verlorene Krajic volley vom Fünfer zum 1:0 (4.). Krajic machte sich damit an seinem 25. Geburtstag selbst das schönste Geschenk.
Rot für Ciquinho
Während Wallner in der violetten Offensive den Alleinunterhalter spielte, fanden die kompakter wirkenden Hausherren die besseren Chancen vor. Nach 32 Minuten setzte es für die Paschinger aber einen herben Rückschlag, Ciquinho ließ sich zu einer Tätlichkeit hinreißen und verpasste Schragner einen Tritt in den Allerwertesten. Schiri Gangl zückte sofort Rot. Es war bereits das zweite disziplinäre Blackout eines Paschingers an diesem Nachmittag gewesen. Zuvor hatte nämlich Mayrleb seinen Gegenspieler Tokic per Ellbogencheck ins Gesicht niedergestreckt. Der Referee sah die Aktion allerdings nicht.
Die Strafe für die Paschinger Undiszipliniertheiten folgte noch vor der Pause. Über die Stationen Wallner und Aigner kam Blanchard an den Ball, der Kapitän traf mit einem Schuss in der Nachspielzeit unhaltbar ins linke Eck.
Wer nach der Pause eine stürmende Austria erwartete, wurde herb enttäuscht. Die Passivität der Wiener wurde hart bestraft, nach weitem Pass von Sariyar schnitzte Tokic, Mayrleb setzte sich gegen Metz durch und bezwang Safar (83.).
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