27.04.2017 16:36 |

860 neue Imker

Aktion zur Rettung der Bienen

In Südösterreich hat sich eine breite Front zum Schutz der heimischen Bienen formiert. 860 neue Imker helfen in Kärnten seit dem Vorjahr dabei, die durch aggressive Milben, Pestizide und mangelnde Nahrung dezimierten Bestände wieder zu erweitern. Auch Nicht-Imker setzen mit neuen Bienenwiesen ein Zeichen.

Die schädliche Varroa-Milbe, der Einsatz von Pestiziden sowie die Dezimierung des Nahrungsangebotes durch Monokulturen haben den heimischen Bienen stark zugesetzt. Der Trend hin zu Naturnähe und Ökologie hilft jetzt dabei, dass die Bestände wieder gestärkt werden. "Allein heuer haben wir 500 neue Imker in Kärnten", schwärmt Arno Kronhofer, Obmann des Landesverbandes. "Erstmals gehen bei uns jetzt mehr als 3500 registrierte Bienenzüchter dem Hobby nach."

Bund und das Agrarreferat von LR Christian Benger stellen heuer 320.00 Euro zur Verfügung. Neben dem Tausch von Königinnen (ab März 2018 ist nur noch die Carnica-Biene erlaubt), werden auch Neueinsteiger, Schulungen sowie Honiguntersuchungen gefördert. Der Landesverband hat zudem einen Wettbewerb für neue Etiketten ausgeschrieben, um unter neuem Design Leistung, Regionalität und Ursprung sichtbar machen.

Beim Bienenschutz helfen auch die Kärntner Gemeinden mit: 2016 wurden 83.000 Quadratmeter Blühflächen angelegt. Heute, Freitag, legt auch die Mittelschule Gegendtal gemeinsam mit Greenpeace eine neue Bienenwiese an. Wie so etwas funktioniert, erfahren Interessierte am 3. Mai in der Imkerschule in Ochsendorf (www.imkerschule.at).

Thomas Leitner, Kärntner Krone

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