20.04.2017 07:05 |

Schneechaos auf A21

Autofahrer steckten bis zu acht Stunden fest

Dramatische Szenen am Mittwoch auf Österreichs Autobahnen: Der Wintereinbruch hat Tausende Autolenker überrascht, auf der Wiener Außenringautobahn A21 ging zeitweise gar nichts mehr. Bis zu acht Stunden steckten die Autofahrer dort fest, die Rettung versorgte die Menschen bei eisiger Kälte mit Heißgetränken.

Einer, der die Schneehölle hautnah miterlebt musste, war Florian Danner, TV-Moderator bei Puls 4. Gegen Mittag fuhr er im niederösterreichischen Alland auf die Autobahn auf und wollte in sein Zuhause im Wienerwald fahren - eine Strecke von gerade einmal 20 Kilometern. Doch bald schon ging nichts mehr: Es kam aufgrund der winterlichen Fahrbahnverhältnisse zu mehreren Unfällen, Dutzende Autos blieben hängen und machten die Bildung einer Rettungsgassse für Einsatzfahrzeuge lange Zeit unmöglich.

"Es wären jetzt 5 Stunden Stillstand hier auf der Außenringautobahn. Falls wer vorbeikommen will - wir haben's recht entspannt", nahm es der 33-Jährige auf Twitter trotz der dramatischen Situation mit Humor. Dazu postete er ein Video, das die Lage dokumentierte (siehe Tweet unten).

Zum Glück war sein Auto gut beheizt. Seine Odyssee dauerte insgesamt acht Stunden, ehe er zu Hause ankam. Die A21 musste am Mittwochabend in beide Fahrtrichtungen zeitweise gesperrt werden, seit Donnerstagfrüh ist sie wieder ungehindert befahrbar. Auch die Sperren auf der Westautobahn (A1) und Behinderungen auf der Südautobahn (A2) waren laut Asfinag bereits in der zweiten Nachthälfte beendet.

Seit Mittwochnachmittag waren die Asfinag mit 20 Einsatzfahrzeugen, die Polizei mit zwölf Streifenwagen und die Feuerwehr mit rund 100 Kräften inklusive Gerätschaften sowie fünf Abschleppfahrzeuge von Bergeunternehmen auf der A21 im Dauereinsatz, um Unfallstellen zu räumen und hängen gebliebene Fahrzeuge zu bergen.

Asfinag: "Rahmenbedingungen äußerst herausfordernd"
"Die Rahmenbedingungen dieses Einsatzes waren äußerst herausfordernd", so Asfinag-Geschäftsführer Josef Fiala, der sich für die Unterstützung durch die lokalen Einsatzorganisationen bedankte.

Wintereinbruch: Chaos auf Österreichs Straßen

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