08.04.2017 17:04 |

Trauer

Klagenfurter stirbt bei Fallschirmsprung in USA

Beim Fallschirmspringen in den USA ist ein Klagenfurter tödlich verunglückt. Der 55-Jährige war beim Landemanöver nach seinem dritten Sprung in Lake Elsinore (Kalifornien) so unglücklich gestürzt, dass er bewusstlos liegen blieb. Josef M. wurde ins Spital gebracht. Die Ärzte konnten ihm aber nicht mehr helfen.

Es war sein dritter Sprung am 31. März - und alles schien zunächst nach Plan zu verlaufen. "Der Österreicher gehörte einer Gruppe europäischer Fallschirmspringer an, die in Lake Elsinore mehrere Sprünge gebucht hatten", heißt es seitens des zuständigen Sheriff-Büros.

Auch der dritte Sprung des als sehr erfahren geltenden Fallschirmspringers aus rund 4000 Meter Höhe verlief laut Augenzeugen nicht ungewöhnlich.

"Der Mann konnte seinen Schirm planmäßig öffnen. Es gab auch keinerlei Turbulenzen", so der Sheriff weiter. Erst beim Landemanöver sei es nach Angaben der Behörden zu einem fatalen Flugfehler gekommen: "200 Meter über dem Boden leitete er den Landeanflug mit einer Drehung ein, konnte dieses Manöver jedoch nicht mehr ausleiten."

Die Folgen waren dramatisch: Der Fallschirmspringer stürzte ab und knallte beinahe ungebremst auf den Boden. Ein Kollege hat diese schrecklichen Augenblicke sogar mitgefilmt.

Für Josef M., der zuletzt in Wien als Medientechniker gearbeitet hatte, kam leider jede Hilfe zu spät.

Alexander Schwab, Kärntner Krone

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