07.04.2017 16:11 |

16 Verletzte

Vom Trampolin in das Spital

Mit einer Serie von Verletzungen sehen sich seit wenigen Wochen die Kinder- und Jugendchirurgen im Klinikum Klagenfurt konfrontiert: Kaum haben die Mädchen und Buben Skier und Snowboards in den Keller gestellt, droht schon von einem neuen Freizeittrend Gefahr: Das Trampolinspringen endet oft mit Brüchen.

Allein im Klinikum mussten in den vergangenen Wochen 16 Verletzte versorgt werden. "Bei Trampolinunfällen sind Bein- und Kopfverletzungen sowie Verletzungen des Rumpfs und der Wirbelsäule am häufigsten", erklärt Günter Fasching, Vorstand der Kinder- und Jugendchirurgie am Eltern-Kind-Zentrum.

Während zwei Drittel der jungen Patienten mit Wunden, Zerrungen oder mit Verstauchungen davonkommen, sieht es beim restlichen Drittel weit dramatischer aus: Ober-, Unterschenkel- und Sprunggelenksbrüche müssen behandelt werden.

Um derartige Verletzungen zu verhindern, gibt der Mediziner folgende Ratschläge: "Die seitliche Netzbegrenzung ist unerlässlich. Das Trampolin sollte an einem schattigen Platz abgestellt werden, und es sollten nicht mehrere Kinder gleichzeitig turnen."

Aber auch die Eltern sind gefragt: Die Sprungfedern und das Netz sollten regelmäßig kontrolliert werden.

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