Für Ajax trafen "Oranje"-Stürmer Huntelaar (35., 68.) und der eingewechselte Manucharjan (65.) jeweils aus Standard-Situationen. Auf die Verliererstraße geriet die Austria, die erstmals im Europacup gegen einen niederländischen Gegner verlor, aus der einzigen echten Chance für Ajax in der ersten Hälfte. Nach einer Freistoßflanke vermochte Safar einen Kopfball von Madouro nur kurz abzuwehren und Huntelaar hatte keine Mühe, den Ball aus kurzer Distanz ins Tor zu befördern.
Davor erarbeitete sich Ajax zwar eine klare Feldüberlegenheit, fand aber kein Konzept, gegen die von Neo-Trainer Georg Zellhofer blendend eingestellten Wiener gefährlich zu werden. Doch nicht nur in der Defensive präsentierten sich die "Veilchen" zunächst in guter Verfassung: Mit den (wenigen) Kontern sorgte Österreichs Meister für Verwirrung in der Ajax-Abwehr, so vor allem in der 6. Minute, als Aigner nach einem von Grygera abgefälschten Lasnik-Pass völlig frei vor dem Amsterdamer Goalie Stekelenburg auftauchte, den Ball aber stümperhaft und überhastet am langen Eck vorbeischoss.
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst nichts an der Charakteristik, die erste gefährliche Aktion verbuchte sogar die Austria, als Stekelenburg einen Lasnik-Querpass bändigte. Danach kündigte sich die Vorentscheidung bei Chancen von Perez (58.), Huntelaar (60.) und De Mul (64.) bereits an, ehe der Doppelpack folgte. In der Schlussphase waren die Gastgeber dem vierten Tor näher als die Austria dem Ehrentreffer, Huntelaar scheiterte allerdings an Safar (74.) und ein Kopfball von Grygera (84.) ging an die Latte.
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