04.02.2017 14:57 |

Lenkerin soll zahlen

Asylant und Justiz wollen Deal

Unglaublich: Eine Villacher Unternehmerin, der, wie berichtet, am 11. November nahe dem Asylquartier Langauen ein Algerier ins Auto gesprungen war, soll 830 Euro zahlen, um einem Prozess zu entgehen. Und das, obwohl der Asylant (31) sogar zugibt, dass es ihm um das Schmerzensgeld geht.

Diesen seltsamen Deal bietet der Bezirksstaatsanwalt der Unternehmerin an: Gegen die Zahlung von 830 Euro würde er von einer Anklage wegen fahrlässiger Körperverletzung absehen. Der Rechtsanwalt der Fahrzeuglenkerin, der Villacher Alexander Jelly, ist empört: "Meine Mandantin war weder zu schnell noch hat sie irgend ein anderes Fehlverhalten gesetzt. Der Asylant ist in den Wagen gesprungen."

Das Problem laut Anwalt: Mit der Zahlung würde die Unternehmerin auch die Teilschuld am Unfall akzeptieren mit allen Folgen! Jelly: "Sie bleibt auf ihrem Schaden sitzen und muss Schmerzensgeld zahlen."

Genau diese Absicht gibt der Algerier, der laut Jelly "in einem Quartier in Oberösterreich in psychiatrischer Betreuung ist" sogar zu. Zitat aus seiner Einvernahme: "Ich erwarte mir in weiterer Folge Schmerzensgeld. Ich weiß schon, dass ich etwas falsch gemacht habe."

Der Anwalt und seine Mandantin sind entschlossen: "Wir lassen es auf das Verfahren ankommen und zahlen die 830 Euro nicht!"

Schließung gefordert

In der Zwischenzeit mehren sich in der Draustadt die Stimmen, die eine Schließung des Asyl-Containerdorfes wegen dessen geringer Auslastung fordern.

Fritz Kimeswenger, Kärntner Krone

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