Mi, 15. August 2018

Orkantief "Barbara"

27.12.2016 17:35

Sturmböen fegen mit 120 km/h über das Land

Am Dienstag streifen die Ausläufer des Orkantiefs "Barbara" das Land und sorgen mancherorts für Böen mit Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 120 km/h. Besonders betroffen sind Wien, Niederösterreich und Teile der Steiermark, wo auch Sturmwarnung gilt. Am niederösterreichischen Buchberg wurde mit knapp 130 km/h die stärkste Böe gemessen.

Entlang der Alpen im Osten und im Wiener Becken geht es stürmisch zu, so die Wetterexperten der ZAMG. In den höheren Lagen Ostösterreichs, vom Wienerwald bis Rax/Schneeberg sowie der Buckligen Welt und dem Leithagebirge, erwartet die ZAMG Böen bis zu 130 km/h.

Am niederösterreichischen Buchberg wurde mit 129,2 km/h bis 15 Uhr die stärkste Böe aller ZAMG-Messstationen verzeichnet. Auf Platz zwei landete der Schöckl nördlich von Graz mit 127,4. Einzelne Windstöße mit 127 km/h wurden außerdem am Feuerkogel in Oberösterreich gemessen. 113 km/h waren es an der Wiener Jubiläumswarte, ansonsten schaffte es nur noch die Rax-Bergstation über die 100 km/h-Grenze.

Schnee ab 500 Metern Seehöhe
Nach der Kaltfront der vergangenen Tage liegen nun zwar die Tageshöchstwerte bei bis zu acht Grad, durch den starken Wind fällt die gefühlte Temperatur dennoch deutlich geringer aus. Auch die ersten ergiebigen Schneefälle werden durch die aktuelle Wetterlage erwartet. 30 bis 40 Zentimeter sollen bis einschließlich Mittwoch vom Salzkammergut bis ins westliche Niederösterreich herunterkommen.

Am meisten Schnee wird es wohl am Ötscher, am Hochkar und im Mariazeller Raum geben. Noch am Dienstagnachmittag werden die Niederschläge beginnen, die im Laufe der Nacht noch zunehmen sollten. Im Osten sind in niedrigeren Lagen Graupelschauer möglich.

Am Mittwoch lässt der Sturm nach
Im Verlauf der zweiten Nachthälfte sollten zwar die Niederschläge zunehmen, dafür aber der Wind nachlassen. Am Mittwoch werden nur noch maximal 70 km/h erwartet. Die Temperaturen werden großteils um den Gefrierpunkt liegen, im Westen aber auf sieben bis acht Grad Plus klettern, in Wien auf vier bis fünf Grad.

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