So, 22. Juli 2018

VP vor SP

10.10.2006 19:58

39.807 Stimmen kamen per Karte

Knapp 4,8 Prozent der 832.452 gültigen Wählerstimmen in Oberösterreich kamen diesmal per Wahlkarte. Wie das Gesamtergebnis der Nationalratswahl unter Einbeziehung dieser 39.807 Stimmen aussieht, zeigt die Grafik. Bei den Kartenwählern liegt die VP, anders als im Endergebnis, mit einem Anteil von 36,2 Prozent weit vor der SP.

14.408 Wahlkarten entfallen auf die VP, 11.199 auf die SP; was einem Anteil von bloß 28,13 Prozent entspricht. Die Grünen sind bei den Kartenwählern mit 22,4 Prozent Anteil (8915 Stimmen) mehr als doppelt so stark wie in ihrem Gesamtergebnis - und fast dreimal so stark wie die FP, die auf 3203 Kartenwähler und hier also nur acht Prozent Anteil kam. 2,2 Prozent der Wahlkarten entfielen auf das BZÖ.

Samt Wahlkarten liegt die Wahlbeteiligung in Oberösterreich doch über 80 Prozent, genau bei 81,4 Prozent. LH Josef Pühringer fordert die Einführung einer echten Briefwahl, um die Wahlbeteiligung wieder zu erhöhen. SP-Klubchef Karl Frais ist da skeptisch.

 

 

 

Grafik: Barbara Mungenast

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