Do, 19. Juli 2018

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08.10.2016 03:27

Neuer Platz: "Begegnungszone soll bleiben"

Ein Thema, das viele Klagenfurter bewegt: Die Pläne des Magistrates, fußgängerfreundliche Begegnungszonen in der Innenstadt zu schaffen, um damit Autofahrer "einzubremsen". Seit Juni läuft bekanntlich das erste Pilotprojekt am Neuen Platz ohne Ampeln und Zebrastreifen. Die Polizei bewertet das Experiment positiv.

Bis Ende Oktober geht das Pilotprojekt am Neuen Platz weiter. Danach muss die Politik entscheiden, ob die Südseite des Platzes dauerhaft eine "Begegnungszone" bleibt und mit Markierungstafeln und eigener Pflasterung versehen wird.

Laut Meinung der Klagenfurter Verkehrspolizei - und diese spielt bei der Beurteilung des Projektes eine entscheidende Rolle - sei das Experiment ohne grobe Zwischenfälle verlaufen.

"Am Anfang gab es eine Verunsicherung, als die Ampeln abgedreht wurden", so Johann Zwetti, der oberste Verkehrspolizist. "Mittlerweile hat es sich aber beruhigt - und wir beobachten, dass die Verkehrsteilnehmer mehr aufeinander achten. Daher sehen wir es positiv."

Verkehrsexperte Thomas Jank vom ARBÖ Kärnten will aber nicht in den Jubelchor einstimmen: "Für eine seriöse Beurteilung der Sachlage ist der Beobachtungszeitraum - aus unserer Sicht - noch zu klein."

Zudem müsse die Stadt dringend verständlich machen, welche Absichten mit der Begegnungszone verfolgt werden und wie die Regeln darin aussehen ("es muss klare Angaben auf der Tafel geben, damit sich jeder sofort zurechtfindet").

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