Mo, 12. November 2018

Dumme Räuber?

05.10.2016 10:33

Kim Kardashians geraubter Ring ist unverkäuflich!

Kim Kardashians geraubter Ring wird den dreisten Gangstern, die den Realitystar brutal überfallen haben, nicht viel bringen. Das wertvolle Stück ist de facto unverkäuflich! Die Lasergravur im Diamanten erlaubt es, den Ring zurückzuverfolgen. Außerdem wurde bekannt, dass die 35-Jährige sich nach dem Coup selbst von ihren Fesseln befreit hat.

Das amerikanische TV-Sternchen Kim Kardashian hat sich nach einem Überfall in einem Hotel in Paris selbst von ihren Fesseln befreit und Hilfe geholt. Zunächst hatten die Polizisten geglaubt, eine Mitarbeiterin Kardashians habe Alarm geschlagen. Tatsächlich habe die 35-Jährige, die von den Tätern im Bad des Hotelzimmers eingesperrt worden sei, selbst ihre Fesseln lösen können.

Mit Klebeband gefesselt
In der Nacht auf Montag seien um 2.30 Uhr fünf Männer, mit Polizeijacken bekleidet, in das Hotel eingedrungen. Zwei von ihnen seien dann in das Zimmer Kardashians eingedrungen und schließlich mit Schmuck im Wert von rund zehn Millionen Euro geflüchtet. Zuvor hatten sie Kardashian mit Klebeband an Armen und Beinen gefesselt und geknebelt. Kardashian habe die Fesseln jedoch lösen können und um 2.56 Uhr ihren Leibwächter Pascal Duvier angerufen, der ihre Schwestern in ein Nachtlokal begleitet hatte, berichtete die Nachrichtenagentur AFP am Dienstagabend unter Berufung auf einen Ermittler der Polizei.

Von dem Überfall gebe es keine Bilder von irgendwelchen Überwachungskameras, sagte der Ermittler. Unter anderem wurden ein Ring für vier Millionen Euro und ein Schmuckköfferchen mit Preziosen im Wert von etwas mehr als fünf Millionen Euro gestohlen.

Ring kaum verkäuflich
Den Tätern werde es schwer fallen, den Schmuck zu Geld zu machen, sagte eine Expertin des Juwelierverbandes. Der Ring beispielsweise sei sehr bekannt. Sofern man versuche, ihn umzuarbeiten oder den Stein anders zu schleifen, sei ein erheblicher Wertverlust zu erwarten. Außerdem seien teure Steine heutzutage per Laser gekennzeichnet - diese Kennzeichnung sei nicht zu beseitigen.

Bei zwei Überfällen auf das Juwelierhaus Harry Winston 2007 und 2008 hatten Gangster Schmuck im Wert von rund 100 Millionen erbeutet. Es gelang ihnen jedoch nicht, die Beute zu verkaufen: Letztlich bekamen sie nur 483.000 Euro dafür.

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