In der Stadt Linz

Trotz Videoüberwachung mehr Attacken in Öffis!

"Die Zahl der Vorfälle wäre noch viel höher, wenn wir die Kameras in Straßenbahn und Bussen nicht hätten", ist der Grazer Stadtrat Mario Eustacchio von der Notwendigkeit der seit 2013 laufenden Videoaufzeichnungen überzeugt. Ihn freut’s, dass auch Linz die "Zeichen der Zeit" erkannt hat und dem Grazer Beispiel folgt.

"Es geht nicht nur um die Sicherheit der Fahrgäste. Auch das Personal ist seit der Einführung der Videoaufzeichnung besser geschützt", erklärte der Grazer Stadtrat Mario Eustacchio gestern, Dienstag, bei einem Pressetermin mit FPÖ-Parteikollegen in Linz.
Wie berichtet, ist "Big Brother" nun auch in unserer Landeshauptstadt fix. Die langjährige Forderung der Linzer Blauen ist aber noch nicht ganz erfüllt worden. So genannte neuralgische Punkte werden vorerst nicht überwacht - im Gegensatz zu Graz. "An gewöhnlichen Haltestellen haben wir auch keine Kameras", erklärte Eustacchio. Am Nahverkehrsknoten Puntigam und am Hauptbahnhof wird aber mit 43 Geräten gefilmt. Trotz 1051 Kameras in Öffis und auf Plätzen sind seit 2013 die Vorfälle mehr geworden.

Big Brother klärte Raub und Entführung
Jahr für Jahr fragte die Polizei öfter um Aufzeichnungen nach, im Vorjahr 125-mal. "Die Zahl der Vorfälle wäre ohne Videoüberwachung noch höher", so Eustacchio. Für Kameras spricht die hohe  Aufklärungsquote. In Graz konnten zuletzt eine Diebesbande, eine Entführung und ein Raub geklärt werden.

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