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Prozesslawine droht

E-Auto kam nicht weit genug: Sieg gegen Konzern

Oberösterreich
07.03.2026 06:00

Es geht um die illegale Trickserei bei der Kapazität des Akkus bei einem Elektroauto und damit dessen Reichweite, die das Landesgericht Steyr beschäftigte. Der Anwalt des geschädigten Autobesitzers fürchtet, dass auch bei anderen Pkw-Marken falsche Angaben im Prospekt stehen könnten. Damit könnte das noch nicht rechtskräftige Urteil eine Prozesslawine lostreten.

Reichweite – das ist bei Elektroautos eines der Hauptargumente für oder gegen einen Kauf. Inzwischen ist am Beispiel Oberösterreich jeder vierte neu angemeldete Pkw ein „Stromer“. Einer, der sich früh ein E-Mobil zulegte, war ein Mühlviertler Unternehmer – und der zog jetzt vor Gericht, weil eben bei der Reichweite, genauer gesagt bei der Akku-Größe, geschwindelt worden sei.

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