Seit Jahren sorgen sich Eltern in Scharnstein um ihre Kinder am Weg zur Schule. Denn eine örtliche Kreuzung gilt als eine der gefährlichsten Schulwegstellen des Landes. Appelle an die zuständige Behörde, den Bereich zu sanieren und so zu entschärfen, stießen bisher auf taube Ohren.
Sie gilt als eine der gefährlichsten Schulwegstellen des Landes: die Kreuzung an der L 549 in der Ortschaft Mühldorf in Scharnstein. Dutzende Schüler queren dort wochentags zweimal täglich zu Fuß die Straße, um in die Volks- oder Mittelschule zu kommen.
Schutzweg kaum sichtbar
Die Problematik dabei: Die Bodenmarkierungen des Schutzweges sind stark abgenutzt und teilweise nicht mehr erkennbar. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten ist der Zebrastreifen nur eingeschränkt einsehbar. Das Verkehrszeichen „Schutzweg“ steht auch so nah an der Querung, dass es von Lenkern erst sehr spät wahrgenommen werden kann.
„Die Stelle ist absolut gefährlich“
Die Kreuzung liegt außerdem an einer Engstelle zwischen zwei Häusern, wobei es auf einer Seite keinen Gehsteig gibt und auf der anderen nur einen ganz schmalen. Seit Jahren fordern Eltern schulpflichtiger Kinder daher von Gemeinde und Land OÖ die Kreuzung zu entschärfen. „Die Stelle ist absolut gefährlich und eine stark frequentierte Route für den Schwerverkehr – ein Horror. Jedes Jahr zu Schulbeginn ist das ein Thema“, bestätigt die zweifache Mutter Anja Hipfl (33), die auch Lehrerin in der Volksschule ist.
Mutter fordert Entschärfung
Sie fordert umgehende Verbesserung. Ortschef Rudolf Raffelsberger verweist auf „Krone“-Anfrage darauf, dass die Thematik am Dienstag im Zuge einer Besprechung mit der Landesstraßenverwaltung aufs Tapet kommen soll. „Ich bin hoffnungsfroh, dass es bald Lösungen gibt.“
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