Fr, 19. Oktober 2018

HTL Ferlach

21.06.2016 17:13

Intrige an Schule geht weiter

Viel Aufregung gibt es nach dem "Krone"-Bericht über einen Lehrer in der HTBLVA Ferlach, dem seine Schüler in einem Brief vorwerfen, dass er im Unterricht selten da sei und mit der Waffe im Klassenzimmer in ihre Richtung gezielt habe. Am Dienstag wurden nun die Schüler befragt, am Freitag folgt eine Krisensitzung.

Bereits am Samstag hatte die "Krone" den Fall aufgedeckt: In einem zweiseitigen anonymen Brief haben die Schüler die Vorwürfe gegen den Lehrer aufgelistet: "Leider beglückt uns dieser Lehrer nur eher sporadisch." Oder auch: "Sein absolut unprofessionelles Verhalten im Umgang mit Schusswaffen".

Direktorin Silke Bergmoser und der Fachvorstand haben das Gespräch mit allen Schülern gesucht: "Wir gehen der Sache ernsthaft nach. Wir haben jedem angeboten, dass er vertraulich unter vier Augen seine Beobachtungen schildert."

Herausgekommen sei dabei aber nichts. Bergmoser: "Im Gegenteil, es waren alle total überrascht über diese Geschichte. Keiner weiß, woher das kommt. Es haben auch alle schriftlich bestätigt, dass da nichts dran sei."

Daher gibt es nun die Vermutung, dass hinter der Intrige ein Lehrer stecken könnte. Am Freitag folgt eine Dienstbesprechung.

"Wenn sich auch dort niemand an mich wendet, muss ich von einer Bösartigkeit ausgehen. Es ist aber schon traurig, dass durch einen anonymen Brief eine Schule und eine anerkannte Ausbildung in Misskredit gezogen werden", so Bergmoser.

Im Landesschulrat wird eine Unterredung gefordert. Vizepräsidentin Elisabeth Dieringer-Granza: "Alle Vorwürfe müssen besprochen werden. Das ist im Sinne des Erhaltes einer guten Schulqualität und Schulpartnerschaft notwendig."

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