06.02.2016 17:00 |

Nach Mord in Wien

Caritas: "Null Toleranz gegenüber Gewalttätern!"

Immer wieder nutzen charakterlose Gewalttäter skrupellos die Einrichtungen von Hilfsorganisationen aus, wo sie kostenlos Quartier und Verpflegung erhalten. So wohnte auch ein bereits gesuchter Sexualverbrecher (24) in einem Flüchtlingslager in Wien-Erdberg, dann fand er bei der US-Studentin Lauren (25) Unterschlupf - ehe er das Kindermädchen tötete.

Und da er wusste, wie leicht es offenbar ist, sich vorübergehend in einem Flüchtlingsheim unter echten Kriegsvertriebenen zu verstecken, tauchte der mutmaßliche Sexualmörder aus Gambia nach der Bluttat in einem Asylantenheim im Schweizer Kanton Bern unter. Dort aber wurde der Afrikaner von BK-Fahndern geortet - und schließlich verhaftet.

Dass derartige schwarze Schafe in den Reihen der Asylwerber für böses Blut sorgen, trifft nicht nur die "echten Flüchtlinge", denen so ein wichtiger Betreuungsplatz weggenommen wird. Auch Hilfsorganisationen, die Kriminellen unwissentlich Unterkunft gewähren, geraten ins Kreuzfeuer der Kritik. Allerdings zumeist völlig zu Unrecht, da sie ja die "Flüchtlingsgeschichten" nicht auf ihre Richtigkeit prüfen können.

So stellt auch Caritas-Generalsekretär Klaus Schwernter klar: "Wenn es um unsere Einrichtungen geht, so gilt gegenüber Gewalttätern null Toleranz! Wir handhaben das überall gleich. Egal, ob es sich um die Wiener Gruft oder eines der vielen Flüchtlingsheime, die wir betreuen, handelt. Kriminelle haben bei uns nichts verloren!"

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