Sa, 21. Juli 2018

1:0 gegen Grödig

22.11.2015 22:20

Video: Ried holt wichtigen Sieg gegen den Abstieg

Paul Gludovatz hat bei seinem Rekordspiel das passende Geschenk von seiner Mannschaft erhalten. In seinem 143. Spiel als Cheftrainer der SV Ried durfte sich der Burgenländer am Samstag über einen 1:0-Heimsieg gegen SV Grödig freuen. Ried beendete damit nicht nur die Serie von sechs Spielen ohne Sieg, sondern verließ auch das Tabellenende der Bundesliga. Von Party-Fußball seines Teams war zwar nichts zu sehen, aber wichtiger waren ohnehin die drei Punkte, für die Thomas Reifeltshammer sorgte. Der Verteidiger stoppte sich nach einem Eckball in der 65. Minute den Ball im Stile eines Torjägers mit der Brust und schoss zum letztlich entscheidenden Treffer ein. Alle Höhe- und Tiefpunkte der Partie können Sie im Video oben sehen!

Nur 2500 Zuschauer waren zu der für die Heimischen so wichtigen Partie gekommen, mit der sie den Rückstand auf die Konkurrenten im Abstiegskampf reduzieren wollten. Den Innviertlern fehlten jedoch eine Stunde lang die Mittel, um die Gäste in Verlegenheit zu bringen. Nach je einer frühen Chance auf beiden Seiten durch den Rieder Florian Hart (6.) und Grödigs Solo-Spitze Benjamin Sulimani (7.) neutralisierten sich beide Mannschaften.

Reifeltshammer erlöst die Rieder
Die Zuschauer in der Keine-Sorgen-Arena sahen in der ersten Halbzeit nur selten Strafraumszenen - und wenn, dann tauchten die Salzburger vor dem Tor von Thomas Gebauer auf. Nach der Pause wurden die Rieder aber stärker und auch offensiv aktiver. Elsneg vergab zunächst noch die bis dahin größte Chance, sein Kopfball nach Kragl-Flanke landete aber nur an der Stange (64.). Eine Minute später erlöste Reifeltshammer aber die Rieder.

Dank des ersten Siegs seit 19. September gaben die Innviertler die Rote Laterne an den WAC ab und verkürzten den Rückstand auf die auswärts in dieser Saison weiter sieglosen Grödiger auf sechs Punkte.

Das Ergebnis:
SV Ried - SV Grödig 1:0 (0:0)

Ried, Keine-Sorgen-Arena, 2510, SR Ouschan
Tor: 1:0 (65.) Reifeltshammer
Gelbe Karten: Streker, Riefeltshammer, Filipovic bzw. Maak, Djuric, Pichler
Ried: Gebauer - Janeczek, Reifeltshammer, Filipovic - Bergmann, Trauner, Polverino, Kragl - Hart (92. Prada), Streker (64. Sikorski) - Elsneg (86. Antonitsch)
Grödig: Strasser - T. Kainz, Maak, Pichler, Strobl - Brauer, Rasner - Venuto, Djuric (66. Derflinger), Denner (61. Wallner) - B. Sulimani (79. Schütz)

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