Kampf um Lizenz

Sturm, GAK & Co. reichen Dokumenten nach

Fußball
08.05.2006 14:50
Die vier vom Lizenzentzug bedrohten österreichischen Fußball-Vereine GAK, Sturm Graz, Admira (jeweils T-Mobile-Liga) und SC Schwanenstadt (Red-Zac-Liga) haben am Montag der Bundesliga weitere Dokumente übermittelt, welche die Spielgenehmigung für die kommende Saison gewährleisten sollen. Das Protestkomitee trifft seine Entscheidung als zweite Instanz bis zum kommenden Montag (15. Mai).

Bei den Grazer Klubs herrscht nach der Bekräftigung der Haftungszusage durch die steirische Landesregierung Optimismus, im zweiten Anlauf grünes Licht zu erhalten. "Der GAK hat aus seiner Sicht alles unternommen, um die Lizenz zu erhalten. Alle erforderlichen Unterlagen wurden nachgereicht und auch alle geforderten Punkte zu 100 Prozent erfüllt", hieß es in einer Aussendung des Meisters von 2004.

Schwanenstadt-Manager zuversichtlich
Auch Schwanenstadt-Manager Helmut Nussbaumer, dessen Klub erst vor einigen Tagen einen neuen Sponsor aufgetrieben hat, äußerte sich zuversichtlich. "Wir gehen davon aus, dass alles passen wird." Zugeknöpft gab sich Admiras General Manager Hubert Baumgartner. "Es handelt sich um ein laufendes Verfahren, da will ich keine Prognosen stellen."

Nach der Entscheidung des Protestkomitees am 15. Mai ist das Verfahren innerhalb der Bundesliga-Gremien beendet. Sollte einem Verein neuerlich die Lizenz verweigert werden, hat der betroffene Klub noch bis 22. Mai die Möglichkeit, Klage beim Ständigen Neutralen Schiedsgericht einzureichen. Das Schiedsgericht entscheidet bis 31. Mai als dritte und letzte Instanz anstelle eines ordentlichen Gerichts, ist also keine Bundesliga-Instanz mehr.

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(Bild: KMM)



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