Fr, 17. August 2018

"Do Not Track"

19.04.2015 08:25

Web-Doku zeigt, wie Sie im Netz analysiert werden

Cookies, Tracker, Plug-ins: Wer im Netz surft, hinterlässt Spuren. Und die werden von Konzernen wie Google und Facebook genutzt, um Nutzerprofile zu erstellen und Kunden zu durchleuchten – etwa, um ihnen personalisierte Werbung zu zeigen. Das Thema betrifft jeden Internetnutzer, ist für viele aber sehr abstrakt. Eine interaktive Web-Doku erklärt nun anschaulich, wie die Datensammelei im Netz funktioniert – und welche Auswirkungen sie für den Einzelnen hat.

Unter dem Titel "Do Not Track" hat ein internationales Filmteam von ARTE, dem Bayerischen Rundfunk, dem National Filmboard of Canada und der französischen Firma Upian die interessante Online-Doku produziert und ins Netz gestellt. In sieben Episoden – die ersten beiden sind bereits online – erklären darin Experten in verständlichen Worten, wie die Datensammelei im Netz funktioniert und welche Auswirkungen sie hat.

Nutzer können sich selbst einbringen
Um die Thematik für die Nutzer noch anschaulicher zu machen, bezieht die Dokumentation auch deren Daten in die Erzählung ein. Der Zuseher gibt dabei beispielsweise an, welche Websites er besucht – und erhält in interaktiven Grafiken Einblick in die Datensammel-Tools, die im Hintergrund laufen.

Neben dieser persönlichen Komponente enthalten die einzelnen Episoden auch jede Menge Hintergrundwissen zum Thema. Warum werden die Internetnutzer überhaupt von Konzernen überwacht? Wie wurde daraus ein Geschäftsmodell? Diese und andere Fragen werden in "Do Not Track" von Experten beantwortet - und zwar so, dass auch Nicht-Programmierer es verstehen.

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