Die Toronto Raptors haben am Mittwoch (Ortszeit) mit einem souveränen 129:99 gegen Orlando Magioc den dritten Sieg im vierten Saisonspiel der National Basketball Association (NBA) gefeiert. Der Wiener Jakob Pöltl war früh foulbelastet. Er brachte es auf je zwei Punkte und Rebounds in 10:13 Einsatzminuten. Scottie Barnes mit 28 und RJ Barrett mit 25 Zählern waren die Topscorer der Kanadier, die neuerlich auf den angeschlagenen Kawhi Leonard verzichten mussten.
Toronto lief einem frühen Neun-Punkte-Rückstand nach, drehte die Partie aber noch im ersten Viertel und setzte sich danach ab. Sein Team habe „gute Runs hingelegt, auch wenn es nicht über die vollen 48 Minuten gut gelaufen ist“, analysierte Pöltl. Als Erfolgsgeheimnis sieht er Intensität in der Defense. Aggressivität in der Verteidigungsarbeit forciere sehr viele Ballverluste der Gegner, „das kreiert auch unsere Offense“. Der Center: „Solange wir das weiterhin aufrechterhalten, wird es, glaube ich, eine gute Saison.“
Leonard fehle „natürlich“, aber die Raptors hätten auch ohne ihn „das Talent und die Spieler, um jedes einzelne Spiel gewinnen zu können. Wenn er wieder zurück ist, werden wir wieder in unseren alten Rhythmus hineinkommen“, gab sich der 31-jährige Wiener in einer Presseaussendung überzeugt.
Am Freitag treffen die Kanadier neuerlich auf Orlando. Das Spiel zählt auch zum NBA-Cup. Die weiteren Gegner der Raptors in der Gruppe A der Eastern Conference sind die Detroit Pistons, Milwaukee Bucks und Brooklyn Nets. Pöltl bezeichnete die Spiele im NBA Cup als „noch mal extra interessant“.
200. Jokic-Triple-Double, erster Sieg für Antetokounmpo mit Miami
Titelverteidiger New York Knicks fixierte das 133:127 bei den Chicago Bulls erst im Schlussviertel. Beim zweiten Sieg im fünften Saisonspiel stach Jalen Brunson mit 38 Zählern heraus. Die Philadelphia 76ers setzten sich in Bestbesetzung bei den Indiana Pacers mit 114:109 durch. Tyrese Maxey erzielte 27 Punkte. LeBron James steuerte 13 Zähler und zehn Assists bei. Die Los Angeles Lakers gewannen neuerlich das Stadtduell mit den Clippers. Nach dem 125:117 vom vergangenen Freitag lautete das Resultat nunmehr 103:87. Luka Doncic fehlte wegen Rückenbeschwerden.
Nikola Jokic markierte beim 104:91 der Denver Nuggets auswärts gegen die New Orleans Pelicans das 200. Triple-Double seiner NBA-Karriere. Der Serbe verbuchte 21 Zähler, 13 Rebounds sowie zehn Assists. Er rückt Russell Westbrook immer näher, der in 209 Partien der regulären Saison dreifach zweistellig angeschrieben hat. Giannis Antetokounmpo feierte mit Miami Heat durch ein 129:117 bei den Atlanta Hawks im fünften Anlauf den ersten Sieg im Spieljahr. Der „Greek Freak“ hatte daran mit 24 Punkten und 18 Rebounds maßgeblichen Anteil. Bam Adebayo verbuchte ebenfalls 24 Zähler. Die Houston Rockets wahrten mit einem 132:100 bei den Milwaukee Bucks auch in der fünften Partie ihre „weiße Weste“. Die erste Niederlage setzte es mit 96:120 bei den Dallas Mavericks für Oklahoma City Thunder. Stephen Curry führte die Golden State Warriors mit 44 Punkten zu einem 119:114 bei den Minnesota Timberwolves.
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