Der Wiener Aktienmarkt hat sich am Donnerstag sehr tief in der Verlustzone aus dem Handel verabschiedet. Der ATX rasselte um 4,6 Prozent auf 6.263,95 Punkte nach unten.
Zur Wochenmitte hatte der heimische Leitindex noch 1,75 Prozent gewonnen. Auch an den europäischen Leitbörsen ging es am Berichtstag weit in den Minusbereich. Negativ aufgenommene Geschäftszahlen von US-Technologieriesen wie Tesla, IBM oder Meta drückten international merklich auf die Stimmung.
Energiepreise verharren auf hohem Niveau
Die Finanzmärkte befinden sich zudem in einem schwierigen Umfeld, schrieben die Helaba-Analysten. Durch die fehlenden positiven Perspektiven im Ukraine- und Irankrieg verharren die Energiepreise auf hohem Niveau, wodurch Inflations- und auch Konjunktursorgen geschürt werden, hieß es weiter von den Experten.
Der Abwärtssog ging in Europa wieder einmal vom Technologiebereich aus. In Wien sackte die AT&S-Aktie in dem sehr schwachen Branchenumfeld zweistellig um beachtliche mehr als 18 Prozent ab. Massiv unter Verkaufsdruck kamen auch die heimischen schwergewichteten Banken.
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