Die schweren Randale bei der DFB-Pokalpartie zwischen Waldhof Mannheim und Kaiserslautern (0:1 nach Verlängerung) mit Dutzenden Verletzten haben in ganz Deutschland für Entsetzen gesorgt. Wochen später eckt der Ex-Rapidler Terrence Boyd, derzeit in Diensten von Mannheim, mit recht eigenwilligen Aussagen zum Skandalspiel an.
Gegenüber dem deutschen Sender SWR sagte der 35-jährige Stürmer, der von 2012 bis 2014 für Rapid auf Torejagd ging und seit 2024 für den Drittligisten im Einsatz ist, nun über das Spiel: „Aus Spielersicht, egal ob Kaiserslautern oder Mannheim, war das absolut geil. Pferde auf dem Platz, alles war geil.“
Immerhin schränkte Boyd ein, dass in den Familienblock gefeuerte Pyrotechnik zu weit gehe: „Familien und natürlich auch Kinder, die zukünftige Fans sind“, schrecke das ab. Der US-Amerikaner wurde bei der Pokalpartie im August erst in der Verlängerung eingewechselt.
Partie kurz vor dem Abbruch
Die Partie stand nach einem Platzsturm und mehrmaligem Pyro-Einsatz kurz vor dem Abbruch, sogar berittene Polizei kam zum Einsatz. Insgesamt wurden 35 Beamte verletzt, über 80 Zuschauer mussten medizinisch betreut werden.
Zweitligist Kaiserslautern trifft in der zweiten Pokalrunde Ende Oktober auswärts auf Hannover 96.
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