Nächster Rückschlag für Mercedes-Fahrer George Russell. Nach seinem bitterem Aus im Großen Preis von Aserbaidschan crashte der Brite nun als Führender im Singapur-Sprintrennen. Der große Traum vom ersten WM-Titel in der Formel 1 dürfte damit engültig beendet sein.
Russell war von Platz zwei gestartet, erwischte jedoch den besseren Start als Polesitter Max Verstappen. Bereits in der ersten Kurve übernahm der Brite die Führung. Lange durfte er sich darüber allerdings nicht freuen: Nach nur zwei Runden rutschte der Mercedes-Pilot auf der nassen Fahrbahn auf einer Markierungslinie aus und setzte seinen Boliden ohne Fremdeinwirkung in die Wand.
„Ein erneuter Schlag ins Gesicht“, waren sich auch die ORF-Kommentatoren einig. Erst beim vergangenen Grand Prix in Aserbaidschan hatte Russell kurz vor Rennende einen bereits sicher geglaubten Podestplatz verloren, als sein Auto den Geist aufgab.
WM-Traum geplatzt?
Beim Rennen in Singapur am Sonntag muss der Brite nun vom letzten Startplatz aus ins Rennen gehen. „Wir haben darauf gewartet, die Motorstrafe mit dem ADUO-Update zu nehmen“, erklärte Russell am Donnerstag in Singapur. Der WM-Titel dürfte für den Mercedes-Piloten damit in weite Ferne rücken. Bereits vor dem Sprint-Desaster lag er 84 Punkte hinter seinem Teamkollegen Kimi Antonelli. Sieben Rennen vor Saisonende müsste schon ein kleines Wunder geschehen, um den jungen Italiener noch einzuholen.
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