Unruhe vor dem Großen Preis von Singapur! Wie die „Bild“ berichtet, wurden am Freitag am Eingang des Fahrerlagers mehrere Personen festgenommen. Bei Kontrollen sollen verbotene Vape-Geräte sowie nicht versteuerte Zigaretten entdeckt worden sein.
Im Stadtstaat ist das Vapen verboten, eingeführte Rauchwaren müssen am Flughafen angemeldet werden. Bei den Betroffenen soll es sich auch um Mitglieder verschiedener Formel-1-Teams handeln. Die Verantwortlichen reagierten darauf mit einem weiteren Hinweis an die Rennställe, sich strikt an die lokalen Gesetze zu halten. Allein das Benutzen einer E-Zigarette kann mit bis zu 10.000 Singapur-Dollar, rund 7000 Euro, bestraft werden.
Nicht zum ersten Mal
Auch im vergangenen Jahr gab es in Singapur Probleme. Da wurden 37 Personen mit verbotenen E-Zigaretten erwischt und bestraft – 32 davon waren ausländische Besucher, fünf Einheimische. Ein Jahr zuvor waren es sogar etwa 200 Fälle.
Weil auch die Einfuhr und der Verkauf von Kaugummis verboten sind, verzichten die Rennställe im Fahrerlager komplett darauf. Audi verteilt stattdessen Minz-Bonbons an Fahrer, Mitarbeiter und Gäste.
Es ist jedoch davon auszugehen, dass sich die Formel-1-Teams und die verantwortliche Exekutive einigen werden, sodass die Mitarbeiter an diesem Wochenende ihrer Arbeit nachgehen können.
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