Ist das bitter! Tennis-Superstar Jannik Sinner beendet verletzungsbedingt seine Saison vorzeitig. Damit wird der Südtiroler beim Turnier in Wien nicht an den Start gehen.
Der Weltranglistenerste, der seit seinem Wimbledon-Triumph am 12. Juli nicht mehr gespielt hat, bestätigte die Entscheidung am Dienstag in einer Erklärung in den sozialen Medien.
„Zusammen mit den Ärzten habe ich entschieden, dass mein Knie weiter behandelt werden muss. Das heißt, dass die Saison 2026 vorbei ist“, sagte der 25-Jährige in einer Video-Botschaft (oben). „Die letzten Jahre, besonders mit den ATP Finals in Turin, gaben mir so viele schöne Gefühle und besondere Momente und dieses Jahr ist es ganz anders. Momentan muss ich an meine noch lange Karriere denken. Ich werde alles tun, um 100 Prozent fit zurückzukommen.“
Weg für Zverev nun frei
Sinners Entscheidung hat auch Auswirkungen auf die Weltrangliste. Wegen seines Rückzugs wird der Südtiroler zahlreiche Punkte verlieren und der Deutsche Alexander Zverev schon bald die neue Nummer eins sein. Dies könnte ihm sogar schon in Wien gelingen.
Starkes Starterfeld in Wien
Trotz der Absage von Sinner schlagen bei den Erste Bank Open Ende Oktober in der Wiener Stadthalle gleich fünf Top-10-Spieler auf: Zverev (2.), Daniil Medwedew (5.), Flavio Cobolli (7.), Frances Tiafoe (8.) und Alex de Minaur (9.) sind mit dabei.
Versprechen von Straka
„Jannik Sinner hat mir in einem persönlichen Gespräch mitgeteilt, dass er die Saison 2026 vorzeitig beenden wird. Das ist natürlich bedauerlich, ich habe aber volles Verständnis dafür, dass er im Hinblick auf seinen weiteren Karriereverlauf auf Nummer sicher geht und kein unnötiges Risiko eingeht, um dieses Jahr als Weltranglisten-Erster abzuschließen“, schildert Turnierdirektor Herwig Straka. Erfreulicher Nachsatz: „Wir werden Jannik in den kommenden Jahren noch oft in Wien sehen!“
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