„Indem ich diesen Vertrag unterzeichne, kann ich sicherstellen, dass sogar meine Enkelkinder finanziell abgesichert sind, also warum sollte ich es nicht tun?“, sprach Oranje-Star Tijjani Reijnders offen über seinen Vertrag bei Saudi-Klub Al-Qadsiah.
Nur ein Jahr nach seinem 55-Millionen-Euro-Wechsel von Milan zu Manchester City zog Tijjani Reijnders überraschend weiter nach Saudi-Arabien. Der 28-Jährige sprach nun offen über seine Beweggründe und macht keinen Hehl daraus, dass bei seinem Wechsel zu Al-Qadsiah vor allem das Geld eine entscheidende Rolle spielte. „Sobald meine Spielerkarriere vorbei ist, möchte ich nicht mehr arbeiten müssen. Natürlich hätte ich nach meinem Vertrag bei Manchester City wahrscheinlich auch nicht mehr arbeiten müssen, aber dieser Wechsel ermöglicht es mir, die Zukunft der nächsten Generationen meiner Familie abzusichern“, erklärte er gegenüber „NOS“.
Und Reijnders wird noch deutlicher: „Ich werde nicht lügen. Indem ich diesen Vertrag unterzeichne, kann ich sicherstellen, dass sogar meine Enkelkinder finanziell abgesichert sind, also warum sollte ich es nicht tun?“
„Versuch doch mal, nein zu sagen“
Dass ihm nach Bekanntgabe des Transfers vorgeworfen wurde, ausschließlich des Geldes wegen nach Saudi-Arabien gewechselt zu sein, nimmt der Niederländer niemandem übel. Reijnders, der heute in der Nations League auf Deutschland trifft (heute, ab 20.45 Uhr hier im Sportkrone.at-Liveticker), verteidigt seine Entscheidung allerdings klar.
„Wenn man so ein Gehalt angeboten bekommt, versuch doch mal, nein zu sagen. Jeder kann die moralische Oberhand beanspruchen und sagen: ‘Das würde ich nie tun‘, aber ich bin ziemlich sicher, dass die meisten es annehmen würden. Tatsächlich würden die meisten wahrscheinlich eine Beförderung in ihrem eigenen Job annehmen“, sagte der 28-Jährige.
25 Mio. Euro pro Saison
Außerdem handle es sich um ein Gehalt, „das man fast unmöglich ablehnen kann“. Wie „goal.com“ berichtet, soll Reijnders bei Al-Qadsiah rund 25 Millionen Euro pro Saison verdienen – eine Summe, die für ihn in Europa kaum erreichbar gewesen wäre.
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