Am Rande der Berufung des neuen Kaders der Schweizer Fußball-Nationalmannschaft hat sich Trainer Murat Yakin auch zum Beben rund um Ex-Salzburg-Kicker Noah Okafor geäußert und dabei eine Spitze gegen den Leeds-Legionär verteilt.
Vor einer Woche hat Okafor mit einem Statement auf Instagram für große Aufregung gesorgt. Der Schweizer erklärte darin nämlich aus dem Nationalteam zurückzutreten und erst wieder für einen Einsatz bereit zu sein, wenn Yakin nicht mehr Trainer ist. Zudem erhob der ehemalige Salzburg-Kicker heftige Vorwürfe.
Am Donnerstag hat nun besagter Yakin seinen ersten Kader nach der WM präsentiert und musste sich schließlich natürlich auch Fragen zur Causa Okafor stellen. „Ich war mit seinen defensiven Leistungen nicht zufrieden. Ich habe genug Konkurrenz, genug gute Spieler auf dem Platz. Ich bin immer offen für Anliegen, aber ein Gang über die Öffentlichkeit hat bei mir noch nie positive Auswirkungen gehabt“, wird der Teamchef dabei vom „Blick“ zitiert.
Wie haben die anderen Spieler reagiert?
Doch damit nicht genug. Denn schließlich stand auch die Frage nach der Reaktion der anderen Nationalspieler zur Debatte. Einige von ihnen hatten den Instagram-Beitrag offenbar gelikt. „Ich bin nicht so versiert auf Social Media. Da kommt eine Meldung und dann wird sofort gelikt – ich weiß nicht, ob sie den Text da schon gelesen haben. Ob sie den ganzen Beitrag gelesen haben, interessiert mich nicht“, zeigt sich Yakin zuerst diplomatisch.
Dann allerdings gibt es durchaus einen Seitenhieb in Richtung Okafor: „Über den Rücktritt haben die Spieler vielleicht schon länger gesprochen. Aber ich glaube, die Spieler haben eher den Rücktritt und weniger den Inhalt gelikt“, schloss Yakin die Causa.
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