Beim großen Finale

„Team Vorarlberg“ greift nach historischem Double

Sport-Mix
10.09.2026 17:25

Am Sonntag steigt in Oberösterreich das „Grande Finale“ der Road Cycling League Austria. Mittendrin: das „Team Vorarlberg“. Die Rankler Continental-Equipe hat in Bischofswiesen die große Chancen nicht nur den Vorjahressieg in der Teamwertung zu wiederholen sondern erstmals seit 16 Jahren auch wieder den Gesamtsieger in der Einzewertung zu stellen.

„Unser Ziel ist klar definiert! Wir wollen sowohl die Mannschaftswertung als auch mit Philipp Hofbauer die Einzelwertung gewinnen“, lässt Paul Renger, Sportdirektor des „Team Vorarlberg“ keinen Zweifel daran, dass seine Équipe mit klaren Vorstellungen zum großen Finale der Road Cycling League Austria kommt, das diesen Sonntag in Königswiesen steigt. Zumal die Ländle-Truppe in beiden Fällen aus der Poleposition starten wird.

Auf den Spuren von Benetseder
Hofbauer reist mit stolzen 96 Zählern Vorsprung auf Lokalmatador und Titelverteidiger Riccardo Zoidl ins Mühlviertel. „Da müsste schon sehr viel passieren, dass es nicht mit dem Gesamtsieg für Hofi klappt“, ist Renger sicher, dass der 24-jährige Niederösterreicher sein „Krone“-Leadertrikot auch im letzten Rennen erfolgreich verteidigen und damit den ersten Sieg in der Einzelwertung seit 16 Jahren für die Rankler Équipe von Manager Thomas Kofler holen kann. 2010 triumphierte Josef Benetseder für das damalige Team „Vorarlberg-Corratec“.

Drei Punkte Vorsprung
Deutlich knapper geht es da schon in der Teamwertung zu. Nach einem fulminanten Saisonauftakt lagen Colin Stüssi und Co. nach den ersten drei Stationen bereits 27 Punkte vor der oberösterreichischen „Hrinkow Advarics“-Truppe. Zuletzt schrumpfte der Vorsprung der Titelverteidiger jedoch auf drei Zähler.

„Team Vorarlberg“-Sportdirektor Paul Renger.
„Team Vorarlberg“-Sportdirektor Paul Renger.(Bild: Peter Weihs)

Taktik auf Teamwertung ausgerichtet
„Wir werden unser Rennen sicher so ausrichten, dass wir diesen Vorsprung behalten“, erklärt Renger, der nach zwei überaus erfolgreichen Jahren im Ländle nicht abgeneigt wäre, einen neuen Vertrag zu unterzeichnen. „Wenn uns das gelingen sollte, wird auch Philipp Hofbauer auf einem Platz landen, der ihm den Gesamtsieg sichert.“ Es wäre übrigens das erste „Double“ in der 28-jährigen Geschichte des „Team Vorarlberg“.

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