Fauxpas in der Formel 1! Williams gedenkt mit einer Sonderlackierung dem letzten Rennen im nördlich von Madrid gelegenen Jarama im Jahr 1981. Unpassend nur, dass damit auch das vom Vater von Osama Bin Laden (damals Sponsor) eingeführte Grün den Weg auf die Wagen von Carlos Sainz und Alex Albon fand.
Und das ausgerechnet zum 25-jährigen Gedenktag an die Terroranschläge vom 11. September. Ein Zusammenhang, der etwa dem britischen F1-Kommentator Will Buxton sauer aufstößt.
„Ich liebe Retro-Lackierungen. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob der Zeitpunkt dafür sinnvoll ist. 1979 wurde Williams von der Familie Bin Laden gesponsert, nämlich dem Vater von Osama. Es war eine riesige Familie, und ich glaube, Osama war zu dieser Zeit gewissermaßen aus der Familie verstoßen worden, aber er war immer noch der Vater von Osama bin Laden, und das Auto trug den Namen Bin Laden an der Seite“, sagt Buxton, bekannt aus der Netflix-Serie „Drive to survive“, in seinem Podcast.
Es sei ein „sehr heikler Moment der Weltgeschichte und ein unglaublich einschneidendes Ereignis. Und ich bin nicht davon überzeugt, dass es richtig ist, diese Lackierung zu verwenden – ganz gleich, wie gut gemeint, wie schön und wie magisch diese historische Lackierung auch sein mag.“

„Absolut geschmacklos“
Auch in den sozialen Medien ist die Aufregung groß. „Am Wochenende des 11. September auf die Familie Bin Laden anzuspielen, ist absolut geschmacklos“, schimpft ein User auf X. Nachsatz: „Schämt euch!“ Diese Williams-Aktion ging eher nach hinten los …
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