„Das hier ist für sie“

US Open: Emotionaler Sieg und Ärger um Aufschlag

Tennis
12.09.2026 09:11
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Er hat es geschafft! Nach seinem emotionalen Sieg im Halbfinale gegen Landsmann Frances Tiafoe greift Ben Shelton nach der Trophäe bei den US Open. Doch der US-Boy musste hart kämpfen. Zudem gab es großen Ärger bei einem seiner Aufschlagspiele.

Der 23-jährige US-Amerikaner Shelton besiegte am Freitagabend in New York im Halbfinale Tiafoe 4:6, 6:3, 6:3 und 7:5 und erreichte sein erstes Endspiel bei einem Grand-Slam-Turnier. Davor hatte sich der topgesetzte Deutsche Alexander Zverev gegen den Russen Karen Chatschanow durchgesetzt.

Bilanz spricht für Zverev
Zverev hat in Duellen mit Shelton eine makellose Bilanz von fünf Siegen aus fünf Spielen. Dabei gab der 29-Jährige insgesamt nur einen Satz ab. Das bisher letzte Duell entschied Zverev bei den ATP Finals im Vorjahr mit 6:3 und 7:6(6) für sich.

Alexander Zverev
Alexander Zverev(Bild: AFP/EMILEE CHINN)

„Lasst uns dies für die USA tun“
„Ich werde euch brauchen am Sonntag, um diese Energie zu bringen“, sagte Shelton nach dem Halbfinale unter dem Jubel der Fans im Arthur Ashe Stadium. „Lasst uns dies für die USA tun.“

Zudem gedachte er in seinem Siegerinterview am 25. Jahrestag noch den Opfern des Terroranschlags vom 11. September 2001 und sprach emotional über den Tod der Mutter seines Vaters im aktuellen Jahr. „Das hier ist für sie.“

Der Weltranglistenneunte hatte im Viertelfinale in einer begeisternden Partie über fünf Sätze den Titelverteidiger Carlos Alcaraz aus Spanien bezwungen.

Tiafoe erwischt besseren Start
Vor den Augen von Showstars wie den Schauspielern Ben Stiller und Salma Hayek und Sportgrößen wie NBA-Champion Jalen Brunson und Tennis-Legende Serena Williams holte sich Tiafoe etwas überraschend den ersten Satz. Shelton stabilisierte sein Spiel, diktierte das Tempo mit seinen kraftvollen Schlägen und gewann die nächsten beiden Durchgänge.

„Du musst doch sofort etwas sagen“
Anfangs des vierten Satzes kam es zu Spannungen, als Tiafoe nicht bereit für einen Aufschlag Sheltons war, die Hand hob und der Punkt noch einmal gespielt werden musste.

„Du musst doch sofort etwas sagen, sofort“, schimpfte Shelton mit der Schiedsrichterin, die aus seiner Sicht nicht schnell genug reagiert hatte. In einem hochklassigen Satz besiegelte Tiafoe seine Niederlage mit einem Doppelfehler – und Shelton jubelte über den Finaleinzug.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.

KMM
Top 3
Top Gutscheine
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung