Packendes Qualifying

Max stichelt am Funk: „Heult gleich wieder rum“

Formel 1
22.08.2026 17:58
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Max Verstappen sorgt beim Qualifying in Zandvoort einmal mehr mit einem bissigen Funkspruch für Aufsehen. Der Red-Bull-Star stichelte gegen Mercedes-Pilot George Russell: „Wahrscheinlich heult George gleich wieder am Funk über unsere Ausfahrt.“ 

Die Szene spielte sich zu Beginn von Q3 ab. Verstappen fuhr im Red Bull knapp vor Russell aus der Box und rechnete offenbar bereits mit einer Beschwerde seines Konkurrenten. „Wahrscheinlich heult George gleich wieder am Funk über unsere Ausfahrt“, meldete der 28-Jährige an sein Team.

Russell auf Startplatz zwei, Verstappen nur Siebenter
Mercedes-Pilot stellte seinen Boliden auf Startplatz zwei und verpasste die Pole lediglich um 0,102 Sekunden. Weltmeister Lando Norris setzte sich im McLaren durch, hinter Russell landete dessen Mercedes-Teamkollege Kimi Antonelli. Verstappen kam hingegen nicht über Rang sieben hinaus und landete damit sogar noch eine Position weiter hinten als am Vortag. „Die Balance im Auto war nicht da“, erklärte er anschließend gegenüber ServusTV.

Max Verstappen
Max Verstappen(Bild: AFP/JOHN THYS)

Red Bull „zu langsam“
„Wir haben schon viel geändert, aber es hat sich eigentlich gleich angefühlt“, zuckte Verstappen mit den Schultern. Sein ernüchterndes Fazit: Red Bull sei an diesem Wochenende schlicht „zu langsam“. Etwas Hoffnung macht dem Niederländer zumindest die Rennpace. „In den Longruns waren wir, glaube ich, ein bisschen besser“, sagte Verstappen, schränkte aber sofort ein: „Aber schwierig zu sagen, ob wir da [im Rennen] eine Chance haben.“

Russell: „Bin wieder ganz ich selbst“
Russell zeigte sich nach seinem zweiten Startplatz dagegen zufrieden. Nachdem er am Freitag noch die Pole für den Sprint geholt hatte, kann der 28-Jährige auch mit Rang zwei im Qualifying gut leben. „Ich dachte, wir hätten das Zeug dazu, um die Pole zu kämpfen, aber ich bin mit P2 ziemlich zufrieden“, betonte der Mercedes-Pilot.

George Russell
George Russell(Bild: AFP/JOHN THYS)

Vor allem sein Gefühl im Auto stimmt wieder: „Ich fühle mich gut und bin wieder ganz ich selbst, was wirklich wichtig ist. Es war wirklich schön, hier zu fahren, und durch die kühleren Temperaturen kam mir die Strecke richtig schnell vor“, so Russell. Nun freue er sich auf das Rennen.

Die Tribünen in Zandvoort waren beim Qualifying nahezu voll. Auch die meisten Fans, die vor dem Sprint am Samstagmittag am Amsterdamer Hauptbahnhof gestrandet waren, schafften es noch an die Strecke. 

Das Rennen am Sonntag (15 Uhr im Sportkrone.at-Liveticker) ist zugleich der vorerst letzte Formel-1-Auftritt in Zandvoort. Im kommenden Jahr fliegt die Strecke in den Nordsee-Dünen aus dem Rennkalender – auch, weil der Veranstalter kein finanzielles Risiko mehr eingehen will.

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