Mehr oder weniger durch Zufall flog am Donnerstag eine 22-jährige Rumänin auf, die in Graz der illegalen Wohnungsprostitution nachging.
Weil sie mit einem Pkw mit französischem Überstellungskennzeichen in der Kärnter Straße unterwegs war, fiel eine 22-jährige Rumänin einer Zivilstreife der Polizei auf. Bei der folgenden Anhaltung konnte sich die Frau nicht ausweisen und führte auch sonst keine Fahrzeugdokumente mit sich. Sie gab an, im Nahebereich zu wohnen und die entsprechenden Dokumente in ihrer Wohnung zu haben.
Gemeinsam mit der Lenkerin begaben sich die Polizisten zur Wohnung und stellten die Identität der Frau fest. Sie war in der Wohnung nicht gemeldet. Außerdem ergaben sich in der Wohnung Hinweise auf die Tätigkeit als illegale Prostituierte. Das Kriminalreferat des Stadtpolizeikommandos Graz übernahm die weiteren Ermittlungen.
Nach anfänglichem Leugnen konnte jedoch auf einer einschlägigen Internetplattform ein entsprechendes Profil der Frau gefunden und dieser eindeutig zugeordnet werden. Daraufhin zeigte sich die Verdächtige geständig und gab zu, in den letzten Tagen bei mehreren Kunden sexuelle Dienstleistungen gegen Entgelt durchgeführt zu haben.
Die Frau wird nun wegen mehrerer Verwaltungsübertretungen angezeigt. Da die Verdächtige keinen gültigen Gesundheitsausweis besaß, verfügte das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl die vorläufige Festnahme der 22-Jährigen.
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