10.02.2006 12:22 |

Start verschoben

Erste private Weltraum- Rakete bleibt am Boden

Sie wollten Pioniere werden. Jetzt musste man es verschieben: Die US-Raketenbetreibergesellschaft SpaceX hat den für Freitag geplanten ersten Satellitenstart mit einer privat entwickelten Trägerrakete kurzfristig abgesagt. Das Unternehmen verwies dazu in Los Angeles auf technische Probleme beim Countdown-Test der zweistufigen Falcon-1-Rakete im Pazifik. Ein erneuter Startversuch ist den Angaben zufolge frühestens in zwei Wochen zu erwarten.

Die Rakete hätte ursprünglich bereits Donnerstag von der US-Luftwaffenbasis in dem zu den Marshall-Inseln zählenden Kwajalein-Atoll aus ins All fliegen sollen. Beim Jungfernflug soll die Rakete den Satelliten „FalconSat-2“ in den Orbit bringen, der für das US- Verteidigungsministerium mögliche Störungen der Telekommunikation durch Plasma untersuchen soll.

Erst in zwei bis vier Wochen wieder
Der Start war zunächst für weitere Tests um einen Tag verschoben worden; nunmehr ist er nach Angaben von SpaceX-Chef Elon Musk „grob geschätzt in zwei bis vier Wochen" denkbar. Musk will mit der Ariane-Konkurrentin Falcon langfristig vor allem Raumtouristen ins All bringen und hofft auch auf einen Einsatz bei der ersten bemannten Mars-Mission.

Foto: AFP

Montag, 14. Juni 2021
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