Mo, 20. Mai 2019
04.09.2014 16:50

Komitee aufgelöst

Genderwahn: Was wird nun aus dem Binnen-I?

Das Binnen-I scheidet in Österreich die Geister. Nun wurde kurzerhand das entsprechende Komitee aufgelöst. Grund: Keine Partei wollte von ihrem Standpunkt abrücken. Steht die Gender-Regel vor dem Aus?

Für die einen ist das Binnen-I der Inbegriff der Emanzipation, für die anderen nichts anderes als ein Sprach-Stolperstein. So würde das "I" mitten im Satz weder der Verständigung dienen noch (vor)lesbar sein. Um zu klären, wie und wo die Gender-Regel künftig zum Einsatz kommen soll oder eben nicht, richtete das Normungsinstitut Austrian Standards deshalb kurzerhand ein Komitee ein - das jetzt wieder aufgelöst wurde.

"Man will zweifelhafte politische Ziele durchsetzen"
Grund: Offenbar rückten weder die Befürworter der Gender-Regelung noch die Gegner von ihrer Position ab. Die Ex-Vorsitzende des Komitees mit dem Namen "Büroorganisation und schriftliche Kommunikation", Walburg Ernst, die sich nach wie vor gegen das Binnen-I ausspricht: "Mit diesem Gleichstellungsbegriff will man nur zweifelhafte politische Ziele durchsetzen."

Das Thema Binnen-I ist für die "Austrian Standards" aber trotz Ausschussauflösung nicht vom Tisch. Bereits am 15. Oktober soll es zu dem Thema "geschlechtersensibler Umgang mit Sprache" ein offenes Dialogforum geben.

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