Die New York Knicks haben auch zum Start der NBA-Finalserie ihre gute Form ausgespielt und das erste Duell mit den San Antonio Spurs auswärts gewonnen. In Texas siegten die Knicks dank eines starken Schlussviertels 105:95. Jalen Brunson war mit 30 Punkten der entscheidende Mann auf dem Feld. Die 26 Zähler von Victor Wembanyama waren zu wenig für die Spurs, die vor dem zweiten Heimspiel in der Nacht auf Samstag bereits unter großem Druck stehen.
Danach wechselt das Heimrecht in der „best of seven“-Serie zu den Knicks nach New York. Für den Titel braucht ein Team vier Siege. „Wir haben zusammengehalten. Es war nicht unbedingt unser Abend, mein Abend, aber wir haben einen Weg gefunden. Wir wissen, dass wir uns den Rücken freihalten“, sagte Brunson. „Es ist ein langer Weg, wir müssen besser werden.“ Für die als Außenseiter gehandelten Knicks war es bereits der zwölfte Sieg in den diesjährigen Play-offs in Serie.
Nervöser Start
In der Neuauflage der Finalserie von 1999 begannen beide Mannschaften nervös, auch den Stars Brunson und Wembanyama unterliefen zunächst ungewöhnlich viele kleine Fehler. Brunson musste nach einem Zusammenstoß humpelnd in die Kabine, konnte aber weiterspielen. Auch der Franzose Wembanyama humpelte zwischendurch, spielte aber ebenfalls bis zum Ende.
Nach mehreren Führungswechseln ging es mit einem Score von 76:76 ins Schlussviertel. Brunson hatte zu diesem Zeitpunkt nur 7 seiner 22 Würfe aus dem Spiel getroffen, Wembanyama gar nur 3 von 13 Versuchen. Auch deswegen hatten die Spurs einen 14-Punkte-Vorsprung im dritten Viertel verspielt. Im letzten Viertel wechselte die Führung mehrmals mit dem besseren Ende für die Gäste. „Wenn wir schlecht spielen, wenn ich schlecht spiele, dann schießen wir uns selbst ins Bein. Deshalb mache ich mir keine Sorgen. Wir werden viel besser sein. Ich werde viel besser sein“, versprach Wembanyama.
Für kurze Aufregung sorgte ein Zuschauer, der im Schlussviertel aufs Spielfeld stürmte und mit seinem Handy in der Nähe von Wembanyama dem Augenschein nach Selfies machte. Der Franzose lächelte, als der Mann von Sicherheitskräften eingefangen wurde.
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