25.01.2006 07:09 |

Täter noch flüchtig

Wieder Messerstecherei an Wiener Schule

Wieder ein blutiger Zwischenfall an einer Wiener Schule! Bei einer Massenrauferei zwischen bis zu 20 Iranern und Afghanen in Wien 20 wurde ein 17-Jähriger durch einen Messerstich verletzt. Direktor Karl Reischer zur "Krone": "Ich bin sehr froh, dass nicht mehr passiert ist!"

Der Streit zwischen den beiden Gruppen dürfte sich angeblich schon am vergangenen Wochenende in einer Disco entzündet haben. Und ging dann in der Höheren Technischen Bundes-Lehranstalt in Wien-Brigittenau blutig weiter! Nach Zeugenaussagen waren bis zu 20 hauptsächlich jugendliche Iraner und Afghanen - Schüler der Abendkurse und deren Freunde - an der Massenrauferei in der Aula des Technologischen Gewerbemuseums beteiligt.

Schnittwunden am Hals
Als das spätere 17-jährige Opfer den Streit schlichten wollte, zog der noch flüchtige Täter ein Küchenmesser und hielt es ihm an den Hals. Als sich der junge Iraner losreißen wollte, erlitt er Schnittwunden. Er wurde von der Rettungs ins SMZ Ost gebracht, ist aber mittlerweile mit Pflaster wieder zu Hause.

"Wir haben 2800 Schüler. Da ist es schwierig, jeden zu kennen. Wenn der Täter aber aus dieser Schule ist, fliegt er sofort", so Direktor Reischer.

Von Chritoph Budin und Alexandra Wehner
Bilder (c) Andi Schiel

 

Montag, 14. Juni 2021
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