Es ist die Tennis-Geschichte des Jahres. Jannik Sinner, die Nummer eins der Welt und unangefochtener Favorit bei den French Open musste sich schon in Runde zwei geschlagen gebene, aufgrund von körperlichen Problemen während des Spiels. Nun erklärt der Italiener, was falsch lief.
„Ich hatte keine Energie. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich mich das letzte Mal so schwach gefühlt habe“, verzweifelte Sinner nach dem Match. „Aber es ist, was es ist – ich brauche jetzt wirklich ein bisschen Auszeit, um mich auch mental komplett zu erholen. Zuletzt hatte der Südtiroler ein brutales Wettkampf-Programm absolviert.
„Fühlte mich schon am Morgen nicht wohl“
„Bis Mitte des dritten Satzes habe ich großartig gespielt, dann konnte ich den Satz nicht ausservieren, weil mein Körper nicht mehr mitspielte“, analysierte er seine körperliche Verfassung. „Das ist Sport. Mir wurde schwindlig, ich hatte nur wenig Energie. Ich fühlte mich schon heute Morgen, als ich aufgewacht bin, nicht wohl. Ich habe versucht, die Ballwechsel kurz zu halten.“
Hitze nicht Schuld an Pleite
Auf die hohe Hitze will er die Pleite nicht schieben. „Es war warm, aber nicht verrückt warm. Das hatte nichts mit der Hitze zur tun. Es war zum Spielen okay“, so die Nummer eins der Welt. „Ich habe nicht gut geschlafen. Das kann passieren, das hat man immer bei Grand Slams, dass man einen Tag hat, wo es nicht perfekt läuft.“
„Hätte sich Sieg verdient“
Sein Gegenüber Juan Manuel Cerundolo meldete sich nach seinem Sensationssieg, wusste auch über seine eigentlichen Chancen gegen einen fitten Jannik Sinner bescheid. „Ich konnte nicht mehr als drei Games pro Satz gewinnen, also hatte ich Glück. Er hätte diesen Sieg verdient gehabt. Dann weiß ich nicht, was passiert ist. Aber er tut mir leid, und ich hoffe, dass er sich wieder erholt“, tröstete er den Italiener.
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