Nach Antonelli-Frust

Mercedes-Ärger in Kanada: So reagiert Toto Wolff

Formel 1
24.05.2026 12:56
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Droht Mercedes in dieser Formel-1-Saison noch die Zerreißprobe? Das harte Duell zwischen Andrea Kimi Antonelli und George Russell im Sprintrennen von Montreal könnte ein Vorgeschmack gewesen sein, was den Rennstall im Laufe der Saison noch erwartet. Teamchef Toto Wolff reagiert und weiß, was auf dem Spiel stehen könnte.

„Man kann schließlich nicht erwarten, dass man einen echten Löwen im Auto sitzen hat und draußen dann einen zahmen Welpen vorfindet“, nimmt Wolff seinen Schützling Antonelli öffentlich in Schutz. Dabei hatte es am Samstag durchaus Grund zur Aufregung gegeben.

Was war passiert? Im Sprintrennen waren die beiden „Silberpfeile“, die derzeit wohl die größten Konkurrenten im Kampf um die Fahrer-WM sind, auf der Strecke erstmals in dieser Saison aneinandergeraten. In der 6. von 23 Runden krachten die Stallrivalen fast zusammen.

Antonelli versuchte sich an einem Überholmanöver, gegen den hart aber fair verteidigenden Russell, musste der 19-Jährige aber aufs Gras ausweichen. Kurz darauf kam Antonelli bei einem weiteren Überholversuch wieder von der Strecke ab – es folgten wütende Funksprüche. „Das war sehr unartig“, monierte der Italiener, der bei seinem übermotivierten Ausritt eine Position an Norris verloren hatte. „Das muss eine Strafe geben“, forderte er. Wolff musste beruhigend eingreifen. „Kimi, konzentriere dich aufs Fahren und nicht aufs Beschweren am Funk“, äußerte der Mercedes-Teamchef.

Vorerst herrscht wieder Frieden
Ein Vorgeschmack darauf, was dem Team droht, wenn sich der Kampf um die WM in den kommenden Wochen immer weiter zuspitzt. Teamchef Wolff versucht unterdessen zu beschwichtigen. „Das war schon gutes Kino. Das Rennen war eine sehr gute Lerngeschichte, wie wir es machen wollen und wie nicht“, erklärte Wolff bei Sky und war dabei um Ausgewogenheit bemüht: „Man sieht einfach unglaublich schnell, wie leichtfertig man einen Vorteil weggibt, wenn man sich gegenseitig zu hart bekämpft. Da gehören immer zwei Parteien dazu.“

Es sei, so Wolff weiter, eine Angelegenheit, die man nun intern aufarbeiten werde. „Wir werden das jetzt ganz in Ruhe besprechen: Was können wir daraus lernen und welche Schlüsse ziehen wir“, so der Österreicher. Und auch seine beiden Piloten zeigten sich schließlich bereit, den Zwischenfall abzuhaken. Mal sehen, wie lange der Burgfrieden hält ...

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